SAF Holland
- Michael Schröder - Redakteur

Top-Performer SAF-Holland: 40 Prozent sind noch nicht genug – so handeln Anleger jetzt richtig!

Die zunehmende Globalisierung und das Wachstum der Bevölkerung lassen den weltweiten Transportbedarf kräftig steigen. Das spielt SAF-Holland in die Karten. Die SDAX-Aktie zählt im laufenden Jahr zu den Top-Performern. Daran sollte sich nicht viel ändern.


Das abgelaufene Geschäftsjahr hat gezeigt, dass SAF-Holland auf dem richtigen Weg ist, die Marge sukzessive zu verbessern“, sagt Christian Ludwig vom Bankhaus Lampe. Der Analyst hat das Kursziel von 13 auf 18 Euro hochgesetzt. Damit sieht der Experte vom aktuellen Kursniveau noch rund 17 Prozent Potenzial. Mit seiner positiven Einschätzung steht Ludwig nicht alleine da. Die Kollegen von der Deutschen Bank (17 Euro), Macquarie (18 Euro) oder Oddo Seydler (19 Euro) haben den SDAX-Highflyer auch auf der Kaufliste.


SAF-Holland agiert als Hersteller und Anbieter von Produktsystemen und Bauteilen für Nutzfahrzeuge (Truck und Trailer). Viele Produkte sind Verschleißteile, daher wird ein Viertel der Umsätze im Service- und Ersatzteilgeschäft (Aftermarket) generiert. Im abgelaufenen Jahr war vor allem das Ergebnis von „Trailer Systems“ bei einer EBIT-Marge von vier Prozent noch von Restrukturierungsmaßnahmen belastet. „Die Verlegung der Fertigung von Wörth nach Bessenbach soll im Herbst 2015 abgeschlossen sein und dürfte einen wesentlichen Treiber für eine weitere Margenverbesserung darstellen“, weiß Lampe-Experte Ludwig. Er rechnet im laufenden Jahr mit einer Verbesserung auf 7,9 Prozent (Vorjahr: 5,7 Prozent).

Das „Aftermarket-Geschäft“ – speziell in den USA mit der Zweitmarke „Golden Line“ für ältere Trucks – dürfte deutlich an Dynamik gewinnen. Dank der wachsenden Konjunktur brummt der nordamerikanische Markt für Trucks und Trailer schon jetzt. Die Wachstumsraten dürften weiter im zweistelligen Bereich liegen. Auch in Europa gehen Marktbeobachter von kräftigen Zuwächsen aus.


Sorgen bereitet dagegen das Geschäft in Russland. Mit Preisanpassungen und einer Umstellung auf Eurozahlungen dürften hier zumindest keine weiteren Verluste anfallen. In Brasilien wird sich der für 2015 geplante Break-even aber nach hinten verschieben.

Da der Konzern mit einem US-Dollar/Euro-Wechselkurs von 1,30 plant, ist in den kommenden Quartalen mit einem positiven Umsatzeffekt pro Quartal von rund zehn Millionen Euro zu rechnen. Ebenfalls positiv: Beim Free Cash Flow erwarten Experten einen großen Sprung: Nach den 7,0 Millionen Euro 2014 könnten hier in diesem Jahr über 70 Millionen Euro zu Buche stehen.

Die SAF-Aktie hat seit Jahresbeginn bereits rund 40 Prozent zugelegt. Der Aufwärtstrend verläuft bei 14,50 Euro und massive horizontale Unterstützungen gibt es im Bereich um 13,50 Euro. Mit einem 2015er-KGV von 13 und einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent versuchen Anleger, die mittelfristig an einer Trendfortsetzung teilhaben wollen, gestaffelt an diesen Marken Position zu beziehen.

 

 

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| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

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