Datagroup
- Michael Schröder - Redakteur

Aktionär-Top-Tipp Datagroup: Top-Newsflow, Top-Zahlen ... Top-Kaufchance!

Bei Datagroup stimmt die Mischung aus organischem Wachstum und Übernahmen. Auch der Nachrichtenticker der Schwaben steht nicht still. Nach dem größten auftrag der Firmengeschichte und einer angehoben Prognose hat der IT-Dienstleister jetzt einen Großauftrag eines führenden deutschen Automobilbauers gewonnen.

Kurz vor Ende des laufenden Geschäftsjahres 2017/18 hat DER AKTIONÄR „Top-Tipp Spekulativ“ den Ausblick aktualisiert. Der Vorstand rechnet nach „über 265 Millionen Euro“ nun mit einem Umsatz von 269 Millionen Euro (Vorjahr: 223,1 Millionen Euro). Das operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird mit mehr als 34 Millionen Euro deutlich über den ursprünglich prognostizierten 30 Millionen Euro (Vorjahr: 27,0 Millionen Euro) liegen. Damit ist mit einem Anstieg der EBITDA-Marge auf über zwölf Prozent zu rechnen.


Ein wichtiger Baustein ist die sogenannte Cloud Enabling Platform Corbox, mit der Datagroup den Kunden eine modulare Komplettlösung für das IT-Outsourcing bietet. Die Nachfrage ist enorm. Mit rund 20 neuen Corbox-Kunden pro Jahr und einem durchschnittlichen Auftragswert von etwa 0,8 Millionen Euro ist das organische Wachstum dabei recht gut prognostizierbar. „Wir gehen davon aus, dass wir in den nächsten Wochen mit weiteren Erfolgsmeldungen zu neuen Kundenverträgen aufwarten können“, so Datagroup-Vorstand Max H.-H. Schaber. „Dies wird unser organisches Wachstum in den kommenden Jahren positiv beeinflussen.“

Der Newsflow bleibt positiv: Jetzt hat Datagroup die Ausschreibung für den SAP Basis Betrieb und die SAP Basis Beratung eines führenden deutschen Automobilbauers gewonnen. Der Auftrag mit einem Volumen im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich hat eine Laufzeit von drei Jahren mit der Option einer zweijährigen Verlängerung. „Der Gewinn dieser Ausschreibung zeigt, dass sich Datagroup zu einem führenden Anbieter im SAP Outsourcing in Deutschland entwickelt hat“, so der Vorstand.

Zur Erinnerung: Mittelfristig will die Gesellschaft den Umsatz auf 500 Millionen Euro steigern – rund 350 Millionen davon entfallen auf organisches Wachstum, den Rest sollen Zukäufe beisteuern. Die Marge soll im selben Zeitraum auf über 13 Prozent beim EBITDA und rund zehn Prozent beim EBIT steigen. Angesichts der zuletzt generierten margenstarken Outsourcing-Verträge scheint dies eine recht konservative Planung.

DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Dank weiter anziehender Margen dürfte die Aktie ihre jüngste Verschnaufpause beendet haben und nun zunächst wieder Kurs auf das Allzeithoch bei 47,20 Euro nehmen. Mittelfristig sind Kurse jenseits der 50-Euro-Marke drin. 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema: