Ströer
- Michael Schröder - Redakteur

Top-Gewinner Ströer: Fliegt der Deckel, kommt die Kursrallye!

Ströer-Vorstand Udo Müller hat mit der Vorlage des Geschäftsberichts für 2015 die vorläufigen Zahlen bestätigt. Der Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr macht Lust auf mehr. Die MDAX-Aktie sollte ihre jüngste Aufwärtsbewegung dynamisch fortsetzen.

Das Geschäft bei Ströer brummt: Die Gesellschaft hat den bereits eingeschlagenen, profitablen Wachstumskurs im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich fortgesetzt. Der Konzernumsatz wuchs um mehr als 14 Prozent auf 824 Millionen Euro. Das EBITDA legte um 40 Prozent auf 208 Millionen Euro zu. Das bereinigte Jahresergebnis verdoppelte sich nahezu auf 106 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr rechnet Müller nach einem sehr guten Jahresstart in allen Geschäftsbereichen mit einem Umsatzanstieg von mindestens 33 Prozent auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro sowie einem EBITDA zwischen 270 bis 280 Millionen Euro – ein Plus von mehr als 30 Prozent. Die Hälfte davon will der Werbespezialist im Digital-Segment erwirtschaften. Das würde einer Marge von mehr als 25 Prozent entsprechen. Unterm Strich könnten damit fast drei Euro Gewinn je Aktie stehen. Daraus würde ein 2016er-KGV von 17 resultieren – für ein Unternehmen mit diesen Wachstumsraten und dem enormen Potenzial alles andere als viel. Ebenfalls positiv: Ströer will seine Aktionäre mit einer Ausschüttung von 0,70 Euro je Aktie an der erfolgreichen Geschäftsentwicklung beteiligen. Das sind 10 Cent mehr als im Vorfeld erwartet wurde. 

Die MDAX-Aktie kann heute gegen den schwachen Markttrend zulegen. Zuletzt wurde der Kurs durch eine größere Verkaufsorder gedeckelt. In Finanzkreisen wird in diesem Zusammenhang über großes Interesse von Leerverkäufern diskutiert. Fakt ist, fundamental sind deutlich höhere Kurse gerechtfertigt. Das Fazit bleibt: Fliegt der Deckel, wäre der Weg in Richtung 60 Euro und mehr geebnet. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot mit Hebel auf dieses Szenario.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger. Interessiert? Dann holen Sie sich ein Probe-Abo und testen Sie für drei Monate das Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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