ThyssenKrupp
- Markus Bußler - Redakteur

ThyssenKrupp: Doch keine gute Nachricht?

Normalerweise sollten die Alarmglocken läuten, wenn ein Unternehmen die Vorlage der Jahreszahlen verschiebt. Doch bei ThyssenKrupp könnten gute Neuigkeiten ins Haus stehen: Der Verkauf von Steel Americas. Doch nicht alle Analysten sind davon begeistert.

Die DZ Bank hat die Einstufung für ThyssenKrupp nach der verschobenen Zahlenvorlage wegen Verkaufsverhandlungen über Steel Americas auf „Verkaufen“ mit einem fairen Wert von 14,50 Euro belassen. Während für das US-Stahlwerk eine Lösung offenbar in Reichweite sei, scheine ThyssenKrupp das brasilianische Werk behalten zu müssen, was negativ sei, schrieb Analyst Dirk Schlamp in einer Studie. Sollte die in der Presse kolportierte Entschädigungszahlung an die Bahn von 150 Millionen Euro wegen des Schienenkartells zutreffen, käme das Unternehmen mit einem blauen Auge davon.

DER AKTIONÄR sieht die Lage etwas anders: Der Verkauf – auch wenn er schrittweise erfolgen sollte – von Steel Americas ist eine gute Nachricht für das Unternehmen. Zwar dürfte es in den kommenden Wochen turbulent werden. Dennoch sieht DER AKTIONÄR weiterhin Kurse von jenseits der 20,00-Euro-Marke.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das reicht noch nicht

Es bleibt spannend bei ThyssenKrupp. Ein Konsens zwischen den einzelnen Parteien lässt nach wie vor auf sich warten. Inzwischen haben sich auch die Aktionärsvertreter zur geplanten Fusion der Stahlsparte mit dem Wettbewerber Tata Steel zu Wort gemeldet. Sie fordern ein Mitspracherecht bei dieser … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Rückendeckung für Tata-Fusion

Die Stahlfusion zwischen ThyssenKrupp und Tata Steel beschäftigt auch die Politik. Ein zweiter Fall Tengelmann droht aber nicht. Die Regierung von Nordrhein-Westfalen sieht keinen Grund, einen Zusammenschluss zu verhindern. Sie unterstützt vielmehr die Pläne von Konzernchef Heinrich Hiesinger. mehr