ThyssenKrupp
- Maximilian Völkl

ThyssenKrupp: Megatrend autonomes Fahren – neues Potenzial für die Aktie

Der starke Wochenabschluss am Freitag hat die Aktie von ThyssenKrupp wieder nahe an das 52-Wochen-Hoch bei 24,28 Euro geführt. Die Aussagen von Konzernchef Heinrich Hiesinger, dass eine Kapitalerhöhung nicht notwendig sei, haben dem Kurs Schwung verliehen. Neues gibt es auch im Bereich der Komponentenfertigung.

Alleine im Segment der elektrisch unterstützten Lenksysteme hat ThyssenKrupp in diesem und letzten Geschäftsjahr Aufträge aus der Autoindustrie im Wert von etwa acht Milliarden Euro erhalten. In einem neuen Test- und Entwicklungszentrum in Liechtenstein will der DAX-Konzern nun aktuelle Entwicklungsprojekte in diesem Bereich vorantreiben. Angepeilt wird zudem die Weiterentwicklung von Assistenzsystemen als Vorstufe des autonomen Fahrens. Dafür investiert ThyssenKrupp rund 15 Millionen Euro.

„Mit der Bündelung und dem Ausbau unserer Test- und Entwicklungsaktivitäten können wir unsere automobilen Kunden besser und schneller mit neuen Lösungen und Produkten bedienen“, erklärte Karsten Kroos, Chef der Komponentensparte. Vor allem die Vielzahl an neuen Aufträgen im Bereich der Lenksysteme könne davon profitieren. Auch neue Entwicklungstrends sollen aufgegriffen und in marktreife Produkte überführt werden.

Ausbruch möglich

Die Komponentensparte ist neben dem Aufzugsbau eines der zwei Zugpferde von ThyssenKrupp. Weitere Innovationen in diesem Bereich dürften der Aktie neuen Schwung verleihen. Die Fantasie einer Konsolidierung in der Stahlbranche sorgt ebenfalls für Potenzial. Die Aktie bleibt kaufenswert. Der Stopp liegt bei 19,00 Euro.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Das erwartet den neuen Chef

In der Regel ist es kein gutes Zeichen, wenn ein Vorstandschef das Unternehmen überraschend verlässt. Manche Anleger mag es deshalb verwundern, dass die Aktie von ThyssenKrupp am Freitag nach der Rücktrittsankündigung von CEO Heinrich Hiesinger zunächst zulegen kann. Hintergrund ist die Hoffnung … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Darauf kommt es jetzt an

Bei ThyssenKrupp ist die Euphorie nach dem Stahldeal mit Tata groß. Trotz der Einigung der beiden Konzerne gibt es aber noch eine Hürde vor der Abspaltung. Die Kartellbehörden müssen dem Zusammenschluss zur neuen Nummer 2 in Europa zustimmen. Das könnte den Zeitplan durcheinanderwerfen. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

ThyssenKrupp: Darum steigt die Aktie

Trotz der Einigung mit Tata über die Stahlfusion haben Anleger bei ThyssenKrupp zu Wochenbeginn vergeblich auf den charttechnischen Befreiungsschlag gewartet. Am Mittwoch zählt die Aktie zu den stärksten Werten im DAX. Eine Hochstufung der UBS könnte der Startschuss für die Bullen sein. mehr