Tesla
- David Vagenknecht

Tesla-Aktie: Musk kauft zu, doch das reicht nicht aus

Der Chart der Tesla-Aktie ähnelt einer Achterbahnfahrt. Mit der SEC im Nacken und den Prognosen von Elon Musk, die sich oft als heiße Luft erwiesen haben, verlor das Papier seit den Hochs im Sommer etwa 30 Prozent. Doch jetzt sind die Probleme zwischen dem Tesla-Chef und der SEC vorerst beigelegt. Zudem wird Musk Tesla-Aktien im Wert von 20 Millionen Dollar kaufen. Das Papier legt leicht zu.

Am Dienstag stieg die Tesla-Aktie um mehr als fünf Prozent. Der Treiber für den Anstieg war eine richterliche Genehmigung des Vergleichs zwischen der SEC und Elon Musk. Der Tesla-Chef wurde von der SEC wegen seinen Tweets verklagt, die den Aktienkurs bewegt hatten.

Im Rahmen des Vergleichs zahlt Musk eine Geldbuße von 20 Millionen Dollar. Zudem gibt der Tesla-Chef sein Amt des Chrairman für drei Jahre ab. Vorstandschef darf er weiterhin bleiben.

Eine weitere positive Nachricht kam heute: Tesla sichert sich Land in China für die erste Autofabrik außerhalb der USA. Rund 850 Tausend Quadratmeter (entspricht ca. 200 Fußballfeldern) werden dem Elektroautohersteller im Shanghai-Gebiet zur Verfügung stehen. Mit der Produktionserweiterung erhofft sich das Unternehmen neues Wachstumspotenzial. Doch bis dahin verbleibt noch viel Zeit. Der Kauf des Landes ist der erste Schritt auf einem langen Weg.

Darüber hinaus treibt Musk die Tesla-Aktie selber an. Der Elektroautohersteller bestätigte, dass Musk Stammaktien im Wert von 20 Millionen Dollar während des nächsten offenen Handelsfensters zu dem dann aktuellen Marktpreis kaufen wird.

Weiterhin im Abwärtstrend

Obwohl das Papier von Tesla aufgrund der Nachrichtenflut leicht zulegen konnte, sieht der DER AKTIONÄR keine nachhaltige Trendwende im Chart. Das Papier notiert unter dem gleitenden Durchschnitt der letzten 200 sowie 90 Tage. Die wichtige Widerstandslinie bei 300 Dollar (260 Euro) bleibt mit dem aktuellen Kurs von rund 270 Dollar gut 30 Dollar entfernt. Darüber hinaus ist der Autohersteller bisher unprofitabel. Die Blicke richten sich deswegen gespannt auf die Quartalszahlen am 31. Oktober.

Auch für die Tesla-Aktie wurde in der Ausgabe 42/2018 ein Monster-Trade vorgestellt, mit dem interessierte Investoren auf fallende Kurse setzen können. Mehr dazu in Kürze.

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| Jan Heusinger | 0 Kommentare

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