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- Maximilian Völkl

Telefonica Deutschland: Chef weg, Aktie fällt

Die Aktie von Telefonica Deutschland gibt am Donnerstagmorgen nach. Die Ursache dafür sind angekündigte personelle Veränderungen. Zum 31. Januar verlässt der Vorstandsvorsitzende Rene Schuster das Unternehmen. Da die Übernahme von E-Plus nach wie vor nicht abgeschlossen ist, kommt dieser Schritt zum jetzigen Zeitpunkt durchaus überraschend. Die Anleger reagieren dementsprechend irritiert.

Die Aufgaben von Schuster übernehmen nun Finanzvorstand Rachel Empey und Strategievorstand Markus Haas. Ihre bisherigen Aufgaben behalten die beiden Vorstände dennoch ebenfalls weiterhin. Bei der Telefonica-Aktie gibt es zur Zeit hingegen wenig Bewegung. Seit Monaten pendelt der Kurs in einer Seitwärtsbewegung zwischen 5,60 und 6,30 Euro. Nach dem erneuten Rücksetzer lässt ein Ausbruch weiter auf sich warten.

Dabeibleiben

Langfristig ist Telefonica Deutschland dennoch nach wie vor auf Kurs. Zunächst einmal gilt es nun abzuwarten, ob das Bundeskartellamt und die EU-Wettbewerbshüter den Deal mit E-Plus durchwinken. Durch einen erfolgreichen Abschluss würde ein neuer, deutscher Branchenriese entstehen, was den Telefonica-Kurs befeuern dürfte. DER AKTIONÄR bleibt zuversichtlich mit einem Kursziel von sieben Euro.

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