Apple
- Martin Weiß - stellv. Chefredakteur

Studie: Raus aus Apple, rein in Tesla?

Was ist mit Apple los? Der Konzern lässt seine Fangemeinde weiter auf eine echte Innovation warten. An der Börse droht der Glanz des Kultkonzerns ebenfalls zu verblassen. Während der Nasdaq Composite alte Höchststände ins Visier nimmt, kämpft Apple mit der 500-Dollar-Marke. Die Analysten von Morgan Stanley haben nun womöglich herausgefunden, weshalb das so ist.

Studie belegt: Apple ist "out"

"Apple und Tesla sind die berühmte Ausnahme, wenn es um institutionelle Anleger geht", schreibt Morgan Stanley in einer Mitteilung. "Im S&P 500 beträgt der durchschnittliche Anteil institutioneller Investoren an den ausstehenden Aktien 83 Prozent."

Für Apple trifft dieser Wert nicht zu. Nicht annähernd.

"Apple steht im starken Widerspruch zu diesem Trend. Die Top-30-Anteilseigner besitzen gerade einmal 30 Prozent der Aktien und damit so wenig wie nie zuvor."

Im Durchschnitt der letzten fünf Jahre betrug der Wert 36 Prozent, im Hoch 40 Prozent.

Im Klartext: Institutionelle Investoren werfen Apple massenhaft aus ihren Depots.

Die Studie von Morgan Stanley äußert sich zwar nicht explizit zum Elektroauto-Hersteller Tesla - die Aktie gilt derzeit als "Everybodys Darling" an der Wall Street. Das Accumution/Distribution-Rating von IBD von A- (Apple: D-) deutet jedoch darauf hin, zeigt jedoch, dass Instituitonelle bei Tesla viel stärker auf der Käuferseite agieren.


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Apple günstig, Tesla sexy

Sollten es Anleger den Großinvestoren nachmachen und ebenfalls Apple aus ihren Depots werfen? Fakt ist: Die Aktie hat viel von ihrem einstigen "Sex-Appeal" eingebüßt. Der Konzern ist unter Tim Cook den Beweis schuldig geblieben, auch ohne Steve Jobs aufregende Innovationen erschaffen zu können. Für den Titel spricht die günstige Bewertung und die Aussicht auf neue Produkte (iWatch, iTV) in der zweiten Jahreshälfte. Halten!

Was Tesla betrifft: Die Aktie ist nach traditionellen Bewertungsmaßstäben geradezu obszön teuer - doch Wall Street liebt die Aktie. Für einen Neueinstieg auf dem aktuellen Niveau (nachbörslich: 261 Dollar) scheint es zu spät. Anleger sollten hier eine Korrektur abwarten.

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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