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- Andreas Deutsch - Redakteur

Star-Investor Carl Icahn: Es könnte ein Blutbad werden

Für Warnungen und Pessimismus sind normalerweise Marc Faber und Roland Leuschel zuständig. Doch nun hat sich Raider Carl Icahn äußerst kritisch zu Wort gemeldet. Sein Rat an die Anleger: Absicherung!

Icahn sprach in einem Interview mit CNBC vor einer Blasenbildung im Kunstsektor, bei Immobilien und bei Hochzinsanleihen, ausgelöst durch die historisch niedrigen Zinsen. Diese Entwicklung hat laut Icahn „dramatische Konsequenzen“. Icahn warnte vor einem Blutbad.

„Es ist so, als ob man jemandem Medizin gibt – immer und immer wieder. Aber man weiß nicht, wie sie wirkt. Möglicherweise wird sie böse Nebenwirkungen haben“, so der Investor. „Wir wissen allerdings alle, dass, als wir es das letzte Mal taten, das Ergebnis die Finanzkrise war. Also: Wo ziehen wir die Grenze?“

Icahn meint, die Fed habe sich selbst in die Ecke manövriert. „Sie hätte bereits vor sechs Monaten die Leitzinsen anheben sollen. Nun ist es schwierig geworden.“

Welche Konsequenz hat Icahn gezogen? „Ich habe mein Depot so stark abgesichert wie seit Jahren nicht mehr.“

Carl Icahn gilt als der Aktivist unter den Investoren. Seit Jahren steigt er bei Unternehmen ein und macht dem Management Druck. Icahn gilt zum Beispiel als treibende Kraft dahinter, dass sich Ebay von Paypal getrennt hat. Seit Icahns Einstieg ist der Unternehmenswert Ebays um 20 Milliarden Dollar gestiegen.


Apple ist Kult - und wird es immer bleiben?

Apple: Die Geburt eines Kults

Autor: Moritz, Michael
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Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden

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