SMA Solar
- Werner Sperber - Redakteur

SMA Solar: Jetzt kommt es darauf an

Die Fachleutedes Frankfurter Börsenbrief verweisen auf das schwierige Marktumfeld und die dennoch guten Zahlen von SMA Solar Technology für das erste Quartal des laufenden Jahres. Der schwierige Markt wird durch die unterschiedliche Entwicklung von verkaufter Stromwechselrichter-Leistung und Umsatz deutlich: Die verkaufte Leistung erhöhte sich im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 2.075 Megawatt (MW). Der Umsatz stieg jedoch nur um zwölf Prozent auf 254 Millionen Euro. Alles in allem ist SMA Solar auf dem richtigen Weg. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von minus 5,4 auf plus 25,3 Millionen Euro und das Ergebnis je Aktie von minus 0,23 auf plus 0,54 Euro. Die Bilanz ist ohnehin gut: Der Bestand an flüssigen Mitteln belief sich zum 31. März auf fast 217 Millionen Euro und die Netto-Liquidität auf gut 323 Millionen Euro. Das Eigenkapital wurde mit 585 Millionen Euro ausgewiesen beziehungsweise die Eigenkapitalquote mit 49,9 Prozent. Damit ist SMA Solar hervorragend aufgestellt, um die geschäftliche Trendwende weiter voranzutreiben.

Der Vorstand erwartet für das Gesamtjahr einen Umsatz von 0,95 bis 1,05 Milliarden Euro nach knapp einer Milliarde Euro im vergangenen Jahr. Dafür soll das EBIT deutlich von 34,3 auf 80 bis 120 Millionen Euro steigen. Die Fachleute des Frankfurter Börsenbrief raten dazu, die Aktie zu halten. Denn der Aufwärtstrend seit September vergangenen Jahres ist bestätigt worden und nun kommt es darauf an, den Widerstand bei 50 bis 51 Euro zu überwinden.

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