Siemens
- Maximilian Völkl

Siemens: So könnte der Deal funktionieren

Im Konglomerat Siemens bestimmt derzeit die Mobilitätssparte die Schlagzeilen. Beinahe täglich gibt es neue Meldungen zur angestrebten Zugfusion mit dem Wettbewerber Alstom. Doch die EU-Kommission sträubt sich nach wie vor gegen den Deal. Die Konkurrenten stehen bereits Schlange, um bei möglichen Verkäufen von Unternehmensteilen zuzuschlagen.

Bislang wollen Siemens und Alstom lediglich vier Prozent des gemeinsamen Umsatzes abgeben. Vor allem Geschäfte aus dem Bereich Signaltechnik stehen zum Verkauf, doch auch verschiedene Aktivitäten mit Hochgeschwindigkeitszügen sollen abgegeben werden. Um die Kartellbehörden zu überzeugen, sind aber voraussichtlich noch weitere Zugeständnisse nötig.

Die Konkurrenz, die sich gegen den Deal in der jetzigen Form ausspricht, reibt sich die Hände. So sollen nach einem Bloomberg-Bericht die japanische Hitachi, der US-Konzern Wabtec, die französische Thales und Stadler Rail aus der Schweiz Offerten eingereicht haben. Offen ist laut Handelszeitung, welcher Rivale für welche Bereiche bietet.

Abwarten

Es ist nach wie vor offen, wie es mit der Fusion weitergeht. Auch wenn die Skepsis der EU schwer nachzuvollziehen ist, könnte der Deal am Veto scheitern. Denn bislang scheinen Siemens und Alstom nicht bereit, den Forderungen weiter entgegenzukommen. So oder so: Aktuell ist die Siemens-Aktie ohnehin kein Kauf. Frische Impulse fehlen derzeit.

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