Siemens
- Werner Sperber - Redakteur

Siemens: Endlich Aufwind; Börsenwelt Presseschau II

Die Experten von Focus Money freuen sich mit dem Vorstand von Siemens, der endlich bekommen habe, worauf er lange gewartet hat: einen Milliarden-Auftrag für Windkraftanlagen. Der US-Versorgungsbetrieb MidAmerican bestellte 448 Turbinen bei Siemens und damit so viel, wie noch nie ein Konzern zuvor. Es ist also der weltgrößte Auftrag für Windkraftanlagen. Zwar ist der Aktienkurs nach dieser Meldung bereits deutlich gestiegen, jedoch besteht weiteres Potenzial, denn die Gewinnsprünge sollten nun deutlich größer werden, schließlich liefert das Energie-Geschäft 35 Prozent zum Umsatz von Siemens. Die Analysten schätzen für das laufende Jahr 2014, dass der Umsatz im Vergleich zum Jahr 2013 um 2,4 Prozent auf 77,6 Milliarden Euro zulegt und der Gewinn um beinahe 50 Prozent auf 7,95 Milliarden Euro steigt. 40 bis 60 Prozent dieses Ertrages werden üblicherweise als Dividende ausgeschüttet. Die Dividende dürfte deshalb angehoben werden, auch wenn Siemens eine Strafe von 400 Millionen Euro an den Europäischen Gerichtshof zahlen muss, weil der Konzern an einem Kartell für gasisolierte Schaltanlagen beteiligt war. Der damalige Finanzvorstand und jetzige Vorstandsvorsitzende Josef Käser (Anmerkung der Redaktion: Seit einem USA-Aufenthalt nennt er sich Joe Kaser.) bestreitet Preise abgesprochen zu haben. Das Kursziel für die Aktie von Siemens bis zum Jahr 2019 beträgt 194 Euro und der Stoppkurs sollte bei 86 Euro gesetzt werden.

Börsenwelt Presseschau (Aus gegebenem Anlass: Der vorhergehende Text ist von der jeweils genannten Publikationen übernommen sowie üblicherweise sinnwahrend gekürzt und verständlicher formuliert. Anmerkungen der Börsenwelt-Redaktion stehen ausschließlich in Klammern und sind mit dem Vorsatz "Anmerkung der Redaktion" gekennzeichnet. Eine Presseschau gibt Texte anderer Presseorgane wieder, ohne deren Sinn zu verändern. Kollege H. G. hat auf folgendes hingewiesen: Die Bezeichnung "endlos laufender Call-Optionsschein" ist nicht korrekt beziehungsweise irreführend, denn Optionsscheine (im strengen Sinne) haben immer eine Laufzeit. Korrekt müsste es "Turbo-Call-Optionsschein" etc. heißen. Im Sinne der leichteren Lesbarkeit behalten wir jedoch die Formulierung "endlos laufender Call-Optionsschein" bei.).


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