Siemens
- Maximilian Völkl

Siemens: Auf diese Marken kommt es jetzt an

In den vergangenen Monaten waren Industriekonglomerate an der Börse nicht sonderlich gefragt. Der dramatische Absturz von General Electric überlagert zwar alles, doch auch Siemens, ABB und Co konnten an der Börse nicht überzeugen. Bei Siemens bleibt das Charbtild aber interessant – und langfristig stimmen die Aussichten nach wie vor.

Am Montag hat sich bei Siemens aus charttechnischer Sicht ein wichtiges Ereignis zugetragen. Die Gap vom dritten August 2016 wurde nach über zwei Jahren endlich geschlossen. In der Folge hat die Aktie auch bereits wieder angezogen und notiert inzwischen wieder im Bereich zwischen 98 und 104 Euro – hier hat sich in den vergangenen Wochen ein massiver Seitwärtskorridor ausgebildet.

Durch den Gap-Close könnten nun – solange das Marktumfeld mitspielt – die Bullen das Ruder wieder übernehmen. Nach oben wartet der nächste massive Widerstand erst bei 103,50 Euro. Hier verläuft die obere Begrenzung des mittelfristigen Abwärtskorridors. Wird diese Hürde überwunden und auch der horizontale Widerstand bei etwa 104 Euro übersprungen, rückt sogar erstmals seit Monaten die 200-Tage-Linie wieder in den Fokus. Diese verläuft aktuell bei 108,74 Euro.

Halteposition

Digitale Fabrik, intelligente Infrastruktur oder Medizintechniktochter: Bei Siemens gibt es einige potenzielle Wachstumstreiber. Der Konzern ist gut gerüstet für die Zukunft. Die Kraftwerkskrise und die Kosten für den langwierigen Umbau belasten aber nach wie vor. Neueinsteiger warten noch ab. Wer investiert ist, beachtet unverändert den Stopp bei 95 Euro.

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