Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Shell is on fire

Während sich der vielfach besungene nordirische Fußballer Will Griggs ohne eine einzige Einsatzminute von der Europameisterschaft verabschieden musste, bleibt die Aktie des britisch-niederländischen Energieriesen Royal Dutch Shell weiter heiß. Die Papiere notieren erstmals seit Mai 2015 wieder über 2.000 Pence.

Damit hat sich das zuvor bereits starke Chartbild weiter aufgehellt. Denn der Shell-Aktie ist es gelungen, weitere wichtige Widerstände aus dem Weg zu räumen. Nun wäre aus charttechnischer Sicht der Weg nach oben vorerst frei. Allerdings sind nach einem derart deutlichen Kursanstieg – alleine gestern legte die Aktie um satte fünf Prozent zu – kleinere Korrekturen durchaus wahrscheinlich und auch absolut gesund.

Fundamental betrachtet hätten die Shell-Papiere ebenfalls noch reichlich Luft nach oben. Die Anteile des hochprofitablen Konzerns notieren nur knapp über dem Buchwert. Das KGV für das kommende Jahr beläuft sich auf 14. Zudem lockt die satte Dividendenrendite von 6,9 Prozent. Angesichts der Tatsache, dass die Dividende seit 1945 nicht gesenkt wurde, ist die Shell-Aktie also immer noch ein sehr lukratives Investment.

Stoppkurs nachziehen!
DER AKTIONÄR rät weiterhin zum Kauf der Aktie von Royal Dutch Shell (wie übrigens auch die Experten von Goldman Sachs). Der Stoppkurs sollte nun auf 18,50 Euro nachgezogen werden.

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