DAX
- DER AKTIONÄR

SAP, Facebook, BASF und Co: Das sind die Favoriten und Risiken für 2016

Das Börsenjahr 2015 neigt sich dem Ende entgegen. Top-Performer wie Adidas, Rheinmetall, Adva Optical oder SMA Solar blicken auf eine glänzende Entwicklung zurück. Doch welche Aktien sollten für 2016 auf dem Kurszettel stehen? Die Credit Suisse hat nun bekannt gegeben, welche Aktien sie als besonders aussichtsreich und welche als besonders riskant erachtet.

Zu den Favoriten zählt Analyst Andrew Garthwaite vor allem die Profiteure einer guten europäischen Binnennachfrage. Zu diesen zählen unter anderem die Autobauer Fiat Chrysler und Renault sowie die Zulieferer ContinentalLeoni und Valeo. Aber auch der Online-Modehändler Zalando und der Modekonzern Hennes & Mauritz (H&M) gehören zu den Top-Picks des Experten. Angesichts einer wachsenden Wirtschaft sollten zudem die Investitionen der Unternehmen steigen, was dem Softwarekonzern SAP zugutekomme.

Interessante Anlagemöglichkeiten bieten Garthwaite zufolge auch die Aktien von Internet-Firmen. Durch die zunehmende Verbreitung von Smartphones profitieren diese von Online-Handel und -Werbung sowie internetbasierten Finanzdienstleistungen. Am attraktivsten seien der Google-Mutterkonzern Alphabet, das Online-Netzwerk Facebook und der chinesische Internetkonzern Alibaba.

Risiko China

Bei Unternehmen mit einer starken Abhängigkeit von China sollten die Investoren derweil aufpassen, warnt die Credit Suisse. Das Land stehe noch immer für ein Viertel der globalen Investitionsausgaben. Die entstehenden Überkapazitäten würden durch Preissenkungen in der Industrieproduktion exportiert. Zudem steigere China seine Forschungsausgaben, unterstütze den Aufstieg heimischer Unternehmen und nehme es mit dem Patentschutz westlicher Unternehmen nicht so genau.

Darunter dürften etliche Branchen leiden, betroffen sind laut Garthwaite hauptsächlich Handyhersteller und Telekomausrüster sowie klassische Industriekonzerne. Vor allem von den Aktien der Chemiekonzerne BASF und Lanxess sowie des Autobauers BMW sollten die Anleger deshalb die Finger lassen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| DER AKTIONÄR | 0 Kommentare

1.000% Wachstum: Auto 2.0 - das sind die Top-Gewinner-Aktien +++ Facebook: Geheimprojekt schürt Fantasie +++ Heißes Gerücht: Weshalb DER AKTIONÄR bullish für diesen Nebenwert ist

Moderne Autos fahren nicht mehr mit Diesel oder Benzin, sondern mit Strom. Und sie fahren im Zweifelsfall selbst. So sieht die nicht mehr allzu ferne automobile Zukunft aus. In der neuen Ausgabe des AKTIONÄR lesen Sie, wie Sie vom Megamarkt Auto 2.0 profitieren können. mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Zittern die Anleger vor Trump, DAX jetzt shorten?

Nach dem Kursrutsch von 12.100 auf 11.850 Punkte kann sich der DAX am Donnerstag weiter über der Marke von 11.900 Zählern behaupten. Einen stärkeren Anstieg verhindert eine wichtige Abstimmung in den USA. Zudem drücken etwas schwächer als erwartet ausgefallene Konsumdaten etwas auf die Stimmung. mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Platzt die Trump-Blase oder holt der DAX nur Luft?

Am deutschen Aktienmarkt geht es den zweiten Tag in Folge kräftiger nach unten. Immer mehr Marktteilnehmer befürchten, dass US-Präsident Donald Trump seine ehrgeizigen Wahlversprechen nicht umsetzen kann. Erschwerend kommt für die deutschen Blue Chips hinzu, dass der Euro weiter an Boden gewinnt. mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

WCM-Zahlen in line - kommt jetzt die Übernahme?

Der auf den Bereich Gewerbe spezialisierte Immobilienkonzern WCM hat seine endgültigen Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2016 vorgelegt und damit die Erwartungen der Experten erfüllt. Erstmals seit dem Neustart wird das Unternehmen auch wieder eine Dividende ausschütten. Viel spannender ist jedoch … mehr