SAP
- Stefan Sommer - Volontär

SAP-Aktie: Commerzbank und Goldman Sachs würden kaufen

Die Aktie von SAP verbucht am Donnerstag im Handelsverlauf ein leichtes Minus. Der US-Konkurrent Oracle hatte am Tag zuvor seine Anleger mit der Geschäftsbilanz für das Jahr 2013 enttäuscht. Auch positive Analystenkommentare verhelfen dem DAX-Konzern nicht zu neuem Schwung.

Die Commerzbank hat SAP nach den Zahlen von Oracle auf „Buy“ Mit einem Kursziel von 72 Euro belassen. Die leicht enttäuschenden Quartalsresultate des US-Rivalen dürften kaum Auswirkungen auf die Erwartungen für den deutschen Softwarehersteller haben, schrieb Analyst Thomas Becker in seiner jüngsten Studie. Das Geschäft der Amerikaner mit Cloud-Unternehmenssoftware erscheine intakt, wogegen das bessere Hardware-Geschäft das Wachstum der SAP-Datenbank HANA beeinträchtigt haben könnte.

„Conviction Buy“

Die Quartalsresultate des US-Rivalen zeigten weiter stabile IT-Ausgaben und ein stark wachsendes Cloud-Geschäft, schrieb Goldman Sachs-Analyst Mohammed Moawalla. Sie ließen aber nur neutrale Rückschlüsse auf die Entwicklung des DAX-Konzerns zu. Das zuletzt beschleunigte Cloud-Wachstum von SAP dürfte sich im ersten Quartal 2014 fortgesetzt haben. Der Experte hat den Softwarekonzern weiter auf der „Conviction Buy List“ belassen.

SAP; Chart

Abstauberlimit setzten

DER AKTIONÄR hält an seiner positiven Haltung für SAP fest. Die Aktie des Softwarekonzerns bleibt ein attraktives Investment. Mit zukunftsweisenden Technologien wie Big-Data-Dienstleistungen und dem Cloud-Geschäft ist der Konzern bestens gerüstet. Ein Abstauberlimit bietet sich bei 54 Euro. Das Kursziel lautet weiterhin 75 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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