SAP
- Nikolas Kessler - Volontär

SAP-Aktie stabilisiert sich – diese Marken zählen jetzt

Schwächer als erwartet ausgefallene vorläufige Quartalszahlen haben die Aktie von SAP am Montagvormittag belastet. Dank des schwachen Euro und Rückendeckung von Seiten der Analysten hat sich der DAX-Titel allerdings stabilisiert und ist zeitweise sogar deutlich ins Plus geklettert.

Das Gros der Analysten, die sich am Montag zu Wort gemeldet haben, bleibt zuversichtlich für das Papier von Europas größtem Softwarekonzern. Das erste Quartal sei der mit Abstand unwichtigste Jahresabschnitt für die Softwarebranche, so der Tenor der Experten. Zudem sei das vergleichsweise schwache Abschneiden auch einigen verschobenen Aufträgen und dem besonders starken Vergleichsquartal geschuldet und sollte nicht überbewertet werden.

Positiv werteten die Analysten, dass SAP den Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt und ein starkes zweites Quartal in Aussicht gestellt hat. Auch der Wandel vom klassischen Lizenzverkauf hin zum Zukunftsgeschäft mit Mietsoftware in der Cloud trifft weiterhin auf positive Resonanz. „Die Geschäfte des Softwarekonzerns scheinen gut zu laufen“, resümierte Barclays-Analyst Gerardus Vos, der sein „Overweight“-Rating mit Kursziel 100 Euro bestätigte.

 Chartbild angeschlagen

Am Morgen war die SAP-Aktie zunächst deutlich eingebrochen, konnte sich im Tagesverlauf aber stabilisieren. Investierte Anleger bleiben dabei und setzten auf einen Rebound. Falls sich der kurzfristige Abwärtstrend aber beschleunigt und der Kurs unter die wichtige Unterstützung bei 65 Euro fällt, sollte die Notbremse gezogen werden – dann droht die Schließung des Gaps im Bereich zwischen 60 und 63 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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