SAP
- Marion Schlegel - Redakteurin

SAP-Aktie – gelingt jetzt der Mega-Ausbruch? Das sagen die Analysten

Die Aktie von SAP notiert am Mittwochvormittag mit 0,3 Prozent leicht im Minus bei 69,57 Euro. Damit befindet sich der Wert weiter auf Tuchfühlung zu seinem im Jahr 2000 bei 71,58 Euro markierten Allzeithoch. Kann dieser Widerstand genommen werden, wäre dies ein massives charttechnisches Kaufsignal für die Aktie. Zuletzt haben auch wieder einige Analysten den Wert genauer unter die Lupe genommen. Die Privatbank Berenberg zeigt sich dabei aber pessimistisch, dass ein baldiger Ausbruch nach oben bevorstehen könnte. Sie beurteilen die SAP-Aktie mit "Hold" und einem Kursziel von 63,10 Euro. Zwar habe das Unternehmen im ersten Quartal rund 28 Prozent organisches Wachstum im zukunftsträchtigen Cloud-Geschäft verzeichnet, jedoch seien zum Erreichen der Jahresziele 36 Prozent nötig, erklärte Analyst Daud Khan in einer Studie vom Mittwoch. Neben der Cloud gelte das Augenmerk der Datenbank-Technologie HANA. Um die Gesamtjahresziele zu erreichen, müssten sowohl die Bruttomargen gesteigert, als auch die Betriebskosten gesenkt werden.

Weiter Kurszuwächse in Sicht
Das Analysehaus Bernstein Research gibt sich hier etwas optimistischer. Die Experten haben das Kursziel von 65 auf 76 Euro angehoben und die Einstufung auf „Outperform“ belassen. „Die überraschend gute Umsatzentwicklung im ersten Quartal ist stärker als erwartet von den Lizenzerlösen angetrieben worden“, so Analyst Mark Moerdler. Zudem hätten positive Währungseffekte das Geschäft mit Mietsoftware im Internet (Cloud) und Dienstleistungen zusätzlich beflügelt.
Die Citigroup erwartet sogar einen weiteren Anstieg bis auf 85,00 Euro und beurteilen die SAP-Aktie mit „Outperform“. Insgesamt hätten die Kennziffern seine positive Einschätzung des Softwarekonzerns bekräftigt, so Analyst Philip Winslow. Er hob seine Erlös- und Gewinnprognosen (EPS) für 2015 an.

Gewinne laufen lassen
Mit dem Ausbruch über die 60-Euro-Marke hat die SAP-Aktie zu Beginn des Jahres einen Gang höher geschaltet. Investierte Anleger bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen. Auch DER AKTIONÄR spekuliert in seinem Derivate-Depot seit fast zwei Monaten mit dem Schein mit der WKN TD2 BEG auf steigende Kurse.

(Mit Material von dpa-AFX)

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