SAP
- Thorsten Küfner - Redakteur

SAP: 60 oder 82 Euro?

Nachdem der Walldorfer Softwareriese SAP im gestrigen Handel im Zuge der erfreulichen Eckdaten deutlich zulegen konnte, notiert der DAX-Titel nur noch knapp unter dem Allzeithoch. Nach Ansicht der Deutschen Bank wäre ein neues Rekordhoch angemessen, schließlich seien die Anteilscheine immer noch unterbewertet.

So haben die Experten der Frankfurter Großbank die Einstufung für die SAP-Papiere nach den vorläufigen Zahlen für 2015 auf "Buy" belassen. Das Kursziel wurde mit 82 Euro bestätigt, was deutlich über dem bisherigen Rekordhoch bei 75,75 Euro liegt. Analyst Alex Tout lobte im Rahmen seiner jüngsten Studie besonders die starke Entwicklung im Geschäft mit neuen Software-Lizenzen im vierten Quartal.

Hingegen bleiben die Experten der französischen Investmentbank Exane BNP Paribas skeptisch. Sie stufen die SAP-Aktie unverändert mit „Underperform“ ein. Allerdings wurde zumindest das Kursziel von 55 auf 60 Euro angehoben.

 

Klarer Kauf
DER AKTIONÄR bleibt für die Aktie von SAP zuversichtlich gestimmt. Die Aussichten für das Qualitätsunternehmen sind gut. Das Chartbild stimmt ebenfalls zuversichtlich. Die DAX-Titel sind nach wie vor ein Kauf, der Stopp sollte bei 65,00 Euro belassen werden.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

SAP-Aktie: Das reicht noch nicht

Der Ausbruch lässt weiter auf sich warten. Am Montag zählt SAP zu den schwächeren Werten im DAX. Damit bewegt sich der Softwaretitel nach wie vor im Bereich von 77 Euro. Diese Marke bildet die untere Begrenzung des engen Seitwärtstrends, in dem die Aktie der Walldorfer inzwischen seit Mitte Juli … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

Aktionärsbrief: SAP hängt Oracle ab

Der Aktionärsbrief erklärt, SAP ist im dritten Quartal des laufenden Jahres schneller gewachsen als der US-Wettbewerber Oracle. Dank eines starken Geschäfts mit Angeboten über die Cloud (Softwareprogramme, die über ein Netzwerk gemietet werden, anstatt wie herkömmlich gegen eine einmalige … mehr