RWE
- Stefan Limmer - Redakteur

RWE-Aktie: Fast 20 Prozent Abwärtspotenzial

Die Aktie des Versorgerkonzerns RWE konnte zuletzt zulegen. An der horizontalen Widerstandslinie dürfte die Luft für die Bullen nun dünner werden und die Zwischenrallye ein Ende finden. Die Analysten sind weiterhin pessimistisch für den DAX-Titel.  

Von Insgesamt 34 befragten Experten durch die Nachrichtenagentur Bloomberg sprechen nur sieben eine Kaufempfehlung für die Versorgeraktie aus. 12 stufen RWE mit „Halten“ ein und 15 raten dazu die DAX-Aktie zu verkaufen. Am Mittwoch bestätigte das Analysehaus Kepler Cheuvreux die Einstufung für RWE auf "Reduce" mit einem Kursziel von 24 Euro. RWE zähle unter den Versorgern zu seinen am wenigsten bevorzugten Titeln, schrieb Analyst Ingo Becker in seiner Studie.

Starker Widerstand

Auf dem aktuellen Kursniveau ist die Aktie damit um rund 20 Prozent zu teuer. Hält der Widerstand an der 30-Euro-Marke, wartet erst bei 28 Euro die nächste Unterstützung. Darunter droht dann ein Rutsch bis 26 Euro.

Finger weg

Unter den Versorgeraktien favorisiert DER AKTIONÄR die E.on-Aktie, die für die Energiewende insgesamt besser aufgestellt ist als RWE. Investierte Anleger bleiben vorerst bei E.on dabei. Ein Stopp bei 11,50 Euro sichert die Position nach unten ab. Von RWE sollten Anleger weiterhin die Finger lassen.

(mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Diese Erholung macht Sinn - die Hintergründe!

Am gestrigen Mittwoch ist die RWE-Aktie deutlich unter Druck geraten. Heute zählt der Versorger dagegen trotz der polizeilichen Räumung des Hambacher Forsts zu den stärksten Werten im DAX. Das ist auch berechtigt, denn gestern wurde der Titel lediglich in Sippenhaft genommen. DER AKTIONÄR erklärt, … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Das klingt spannend

Nach den Rekordverlusten 2016 waren die Bilanzen der deutschen Versorger deutlich angeschlagen. Dank der Abspaltungen von Uniper und Innogy und einer starken operativen Entwicklung hat sich die Situation für E.on und RWE inzwischen aber deutlich verbessert. Auch Investitionen scheinen wieder … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Hier liegt die Zukunft

Deutschland besitzt bislang kein eigenes Terminal für verflüssigtes Erdgas (kurz LNG). Das sorgt vor allem von Seiten der USA für Kritik, die die hohe Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen monieren. Dank RWE könnte sich das aber bald ändern. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on vs RWE: Das ist der Favorit

Die zwei großen deutschen Versorger E.on und RWE haben beim Innogy-Deal zwar gemeinsame Sache gemacht. Noch stehen beide Konzerne aber im Wettbewerb miteinander, vor allem an der Börse wollen sich viele Anleger lediglich eine Versorger-Aktie ins Depot legen. Die Entscheidung ist nicht einfach. mehr