RWE
- Maximilian Völkl

RWE: So kann es weitergehen

Nach der starken Vorwoche steht die RWE-Aktie am Montag erneut im Fokus. Seit dem Tief zu Beginn der vergangenen Woche haben die Titel des Versorgers damit bereits mehr als 15 Prozent zugelegt. Eine bullishe Studie des Analysehauses RBC könnte nun weiteren Schwung verleihen.

Durch den Innogy-Deal mit E.on gewinne RWE die Kontrolle über das Ökostromgeschäft beider Unternehmen und werde zum drittgrößten europäischen Akteur in diesem Bereich, so Analyst John Musk. Hier dürfte der Konzern 2020 gut die Hälfte des operativen Gewinns erwirtschaften. Laut Musk sei die RWE-Aktie deshalb attraktiv bewertet und habe innerhalb der europäischen Branche mit das höchste Aufwärtspotenzial.

Der Analyst hat RWE deshalb von „Outperform“ auf „Top Pick“ hochgestuft. Das Kursziel bestätigte Musk bei 26 Euro. Nachdem vor dem Wochenende auch die Credit Suisse RWE bereits auf die „EMU Top Picks“-Liste gesetzt hatte, ist kurzzeitig erstmals wieder der Sprung über den Widerstand bei 22,20 Euro gelungen. Der nächste Halt liegt nun beim Zwischenhoch aus dem November 2017 bei 23,28 Euro.

Gewinne laufen lassen

RWE ist für die neue Energiewelt gut positioniert. Dank des Innogy-Deals deckt der Konzern die gesamte Palette der Stromerzeugung ab. Da auch die Strompreise wieder anziehen, sind die weiteren Aussichten gut. Anleger geben kein Stück aus der Hand und lassen die Gewinne weiter laufen.

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