RWE
- Thorsten Küfner - Redakteur

RWE: Was rät jetzt Goldman Sachs?

Die Aktie von RWE war im gestrigen Handel bereits der stärkste DAX-Titel. Heute erhält das Papier des Versorgers weiteren Rückenwind. Goldman Sachs hat die Einstufung für die Aktie von RWE nach den jüngsten Medienberichten über ein mögliches Aus für die geplante Kohle-Abgabe in Deutschland auf "Buy" belassen.

Analystin Deborah Wilkens betonte, dass statt der Strafabgabe nun offenbar alte Braunkohle-Meiler in eine Reserve gehen und schrittweise vom Markt genommen werden sollten, sei für die Stromerzeuger RWE und Eon positiv.Endgültig Klarheit zu haben dürfte bei den Anlegern zu gegebenem Zeitpunkt ebenfalls gut ankommen.

Außer Goldman-Analystin Wilkens raten derzeit noch sechs weitere Analysten zum Kauf der RWE-Papiere. Zwölf Experten stufen die DAX-Titel mit Halten ein, 13 empfehlen Anlegern den Verkauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt aktuell bei 22,78 Euro.

Kein Kauf
Das mögliche Aus für die Kohle-Abgabe wäre insbesondere für RWE natürlich sehr positiv zu werten. Dennoch bleiben die Aussichten für den äußerst schlecht für die Energiewende gerüsteten Düsseldorfer Versorger eher trüb. Es gibt derzeit eine ganze Reihe attraktiverer DAX-Aktien.
(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Diese Erholung macht Sinn - die Hintergründe!

Am gestrigen Mittwoch ist die RWE-Aktie deutlich unter Druck geraten. Heute zählt der Versorger dagegen trotz der polizeilichen Räumung des Hambacher Forsts zu den stärksten Werten im DAX. Das ist auch berechtigt, denn gestern wurde der Titel lediglich in Sippenhaft genommen. DER AKTIONÄR erklärt, … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on und RWE: Das klingt spannend

Nach den Rekordverlusten 2016 waren die Bilanzen der deutschen Versorger deutlich angeschlagen. Dank der Abspaltungen von Uniper und Innogy und einer starken operativen Entwicklung hat sich die Situation für E.on und RWE inzwischen aber deutlich verbessert. Auch Investitionen scheinen wieder … mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

RWE: Hier liegt die Zukunft

Deutschland besitzt bislang kein eigenes Terminal für verflüssigtes Erdgas (kurz LNG). Das sorgt vor allem von Seiten der USA für Kritik, die die hohe Abhängigkeit von russischen Erdgaslieferungen monieren. Dank RWE könnte sich das aber bald ändern. mehr
| Maximilian Völkl | 0 Kommentare

E.on vs RWE: Das ist der Favorit

Die zwei großen deutschen Versorger E.on und RWE haben beim Innogy-Deal zwar gemeinsame Sache gemacht. Noch stehen beide Konzerne aber im Wettbewerb miteinander, vor allem an der Börse wollen sich viele Anleger lediglich eine Versorger-Aktie ins Depot legen. Die Entscheidung ist nicht einfach. mehr