Royal Dutch Shell B
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell, Total, BP und Co: Lagerdaten steigen überraschend stark – na und!

Schlechte Nachrichten für Öl- und Gasproduzenten wie Royal Dutch Shell, BP oder Total: Die Ölreserven in den USA sind erneut deutlich stärker gestiegen als erwartet. Die Bestände sind laut dem US-Energieministerium in der vergangenen Woche um 10,4 Millionen Barrel auf 518,0 Millionen Barrel geklettert.

Damit ist wieder einmal ein neues Rekordhoch erreicht worden. Analysten hatten mit einem Anstieg um 2,5 Millionen Barrel gerechnet. Die Benzinbestände fielen hingegen um 1,5 Millionen Barrel auf 255,0 Millionen Barrel. Die Destillatebestände (Heizöl, Diesel) stiegen um 2,9 Millionen Barrel auf 163,6 Millionen Barrel.

Die Ölpreise, die im vorangegangen Handelsverlauf noch im Minus notierten, drehten im Zuge dessen dennoch nach oben. Gut möglich, dass immer mehr Börsianer darauf setzen, dass der Ölpreis vor einer Erholung steht. Die Produktion in den USA geht bereits allmählich wieder zurück, zuletzt um etwa 100.000 Barrel pro Tag. Und dieser Trend dürfte sich weiter fortsetzen. Hierfür spricht die Tatsache, dass die Zahl der US-Bohrlöcher immer weiter sinkt. Besonders eindrucksvoll ist dies hier zu erkennen.

Mutige greifen zu
Mutige Anleger können weiterhin bei den Aktien von Total und Royal Dutch Shell zugreifen. Die Stoppkurse sollten bei 16,30 (Shell) beziehungsweise 33,50 Euro (Total) platziert werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Danke, OPEC!

Die Aktienkurse der Öl- und Gasproduzenten wie etwa Royal Dutch Shell ziehen im vorbörslichen Handel allesamt an. Denn gestern Abend überraschte die zerstrittene OPEC die Marktteilnehmer mit einer Einigung auf eine Förderbegrenzung und sorgte somit für einen Ölpreisanstieg um 5,4 Prozent. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Shell, Gazprom & Co: Ein wirklich trüber Ausblick

Die Erholung der Ölpreise ist schon wieder beendet. Mittlerweile verbilligen sich die Preise für ein Barrel der Nordseesorte Brent oder auch für die US-Sorte WTI um fast zwei Prozent und belasten somit auch die Aktienkurse von Enegieriesen wie Royal Dutch Shell und Gazprom. Grund für den Rückgang … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Royal Dutch Shell: Das empfehlen jetzt die Experten

Die Aktie von Royal Dutch Shell steckt derzeit noch in einer Konsolidierungsphase fest. Was für bereits investierte Anleger eher ermüdend sein dürfte, eröffnet noch nicht investierten Anlegern hingegen weiterhin eine gute Chance zum Einstieg beim britisch-niederländischen Energieriesen – finden … mehr