Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Endlich Rückenwind vom Ölmarkt

Aktionäre des britisch-niederländischen Energieriesen Royal Dutch Shell können sich nun wieder häufiger über positive Nachrichten vom Ölmarkt freuen: So haben die Ölpreise ihre Erholung zunächst auch am Freitag mit leichten Gewinnen fortgesetzt. Seit Beginn der Woche haben die Preise der Ölsorten WTI und Brent jeweils etwa sechs Prozent zugelegt.

Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank haben in den vergangenen Tagen Meldungen über ein fallendes Angebot in der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und in den USA für Auftrieb gesorgt. "Zudem gibt es fortlaufende Bemühungen, weitere Länder für die Deckelung der Ölproduktion zu gewinnen, auf welche sich Saudi-Arabien, Russland, Venezuela und Katar Mitte Februar verständigt hatten", so die Commerzbank-Experten.

Geduld ist gefragt
Trotz der jüngsten Meldungen über einen leichten Rückgang des Angebots hat sich an der grundlegenden Lage am Ölmarkt aber wenig geändert. Nach wie vor gibt es ein viel zu hohes Angebot auf dem Ölmarkt. Immerhin gibt es mittlerweile eine Stabilisierung der Ölpreise und die Aussicht, dass der rapide Preisverfall beendet sein könnte.

Rückenwind für Shell
Die robustere Verfassung der Ölpreise ist für Produzenten wie etwa Royal Dutch Shell natürlich sehr positiv. Allerdings ist der Konzern dank der guten Kostenstruktur sowie der starken Stellung im Geschäft mit Raffinerien und Tankstellen auch auf diesem Ölpreisniveau profitabel. Die Aktie bleibt für mutige Anleger weiterhin ein Kauf. Der Stoppkurs sollte bei 16,30 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

 

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