Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Der Fels in der Brandung

Der niedrige Ölpreis beschert zahlreichen Energieriesen enorme Probleme. Es gibt allerdings Firmen, die selbst auf diesem niedrigen Preisniveau noch sehr profitabel wirtschaften können – wie beispielsweise Royal Dutch Shell. Kein Wunder, dass sich der Konzern auch weiterhin sehr günstig mit neuen Krediten eindecken kann.

So meldete Shell Ende vergangener Woche, einige neue Bonds ausgegeben zu haben. Es wurde eine 2019 fällige Schuldverschreibung mit einem Volumen von 1,2 Milliarden Euro ausgegeben. Der Zinssatz hierfür liegt 0,4 Prozent über dem 3-Monats-EURIBOR, der aktuell bei -0,03 bis -0,04 Prozent liegt. Zudem gab Shell eine Anleihe im Volumen von 1,25 Milliarden Euro mit einer Laufzeit bis 2022 und einem Kupon von 1,25 Prozent aus. Darüber hinaus wurde eine zehnjährige Anleihe im Volumen von 1,0 Milliarden Euro mit einem Kupon von 1,875 Prozent platziert.

Dies zeigt, dass die Investoren Shell trotz des aktuell sehr schwachen Ölpreises Shell weiterhin Vertrauen. Dieses dürfte indes nun noch gestärkt worden sein: Die Ratingagentur Morningstar hat ihr Kreditrating von „A“ für Shell bestätigt.

Sicherer Hafen in gebeuteltem Sektor

Royal Dutch Shell bleibt dank der niedrigen Kosten sowie des starken Standbeins im auch derzeit weiterhin sehr profitablen Raffinerie- und Tankstellengeschäft eine Art sicherer Hafen im Energiesektor. Die günstig bewertete Aktie bleibt ein Kauf. Mutige können bereits jetzt einsteigen (Stopp 18,50 Euro), weniger risikofreudige Anleger warten zunächst noch eine Bodenbildung ab.

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