Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Das kam überraschend …

Die US-Rohöllagerbestände sind in den USA innerhalb einer Woche um 9,2 Millionen Barrel gesunken und damit weitaus stärker als Experten im Vorfeld erwartet hatten (-5,1 Millionen Barrel). Daraufhin legten die Ölpreise kräftig zu, WTI-Öl markierte sogar ein neues Mehrjahreshoch und beflügelte die Kurse von Shell & Co.

WTI-Öl kostete in der Spitze gestern 73,06 Dollar, so viel wie zuletzt Ende November 2014 (siehe Chart unten). Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent kletterte zwischenzeitlich bis auf 78,16 Dollar und liegt somit nur noch knapp unter dem Mehrjahreshoch von 80,50 Dollar.

Für Energiefirmen wie Royal Dutch Shell ist ein derartiges Preisniveau natürlich ein hervorragendes Umfeld, um Tag für Tag Millionengewinne zu scheffeln. Die Zahlen für das bald endende zweite Quartal, die am 26. Juli veröffentlicht werden, dürften sicherlich sehr stark werden. Aktuell erwarten Analysten einen Nettogewinn von 6,4 Milliarden Dollar (Vorjahr: 1,6 Milliarden Dollar).

Weiter an Bord bleiben
Vor diesem Hintergrund bietet es sich für Anleger natürlich nach wie vor an, bei der Aktie von Royal Dutch Shell investiert zu bleiben. Der Stoppkurs sollte bei 24,00 Euro belassen werden.

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