Royal Dutch Shell
- Thorsten Küfner - Redakteur

Royal Dutch Shell: Das ist clever …

Dank anhaltend hoher Ölpreise sprudeln die Gewinne bei Royal Dutch Shell weiter. Der britisch-niederländische Energieriese ruht sich allerdings nicht auf dem mehr als zufriedenstellenden Status Quo aus, sondern investiert zunehmend in Bereiche, welche für das Unternehmen in einigen Jahren wichtig werden könnten.

So stattet Shell den deutschen Batteriehersteller Sonnen mit frischem Kapital aus. Das einstige Solar-Start-up sammelte im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde 60 Millionen Euro ein, wovon der Großteil vom Öl- und Gasgiganten kommen soll. Weitere Partner sind unter anderem der US-Industrieriese GE und der chinesische Windanlagenbauer Envision.

Es ist indes nicht der erste Deal, mit dem sich Shell im Bereich der Elektromobilität positioniert. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern bereits den niederländischen Ladestationen-Anbieter NewMotion übernommen.


Natürlich sind die Erträge, die Shell im Batterie-Bereich demnächst erzielen dürfte marginal im Vergleich zu den Gewinnen in zweistelliger Milliardenhöhe, welche das Öl- und Gasgeschäft abwirft. Aber dennoch ist es wichtig, dass sich der Energieriese auch in diesem Bereich sowie bei Erneuerbaren Energien ein starkes Standbein aufbaut. Die Aktie der Dividendenperle bleibt jedenfalls ein klarer Kauf (Stopp: 24,00 Euro). Bei welchen Aktien indes noch 2018 satte Dividendenrendite von bis zu acht Prozent erzielt werden können, erfahren Sie hier.

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