BASF
- Maximilian Völkl

Rote Laterne für BASF: Angst vor US-Justiz

Die Aktie des Chemiekonzerns BASF gerät auch am Freitag weiter unter Druck. Nach einem schwachen Vortag trägt der Titel zum Wochenschluss erneut die Rote Laterne im DAX. Ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg belastet den Kurs. In den USA droht demnach vor Gericht eine Niederlage.

Der Chemiekonzern muss sich in den USA derzeit Vorwürfen stellen, er habe in Einzelklagen Beweise verborgen, dass seine Talkum-Produkte Asbest enthalten hatten. Das US-Berufungsgericht in Philadelphia habe nun eine entsprechende Klage wieder aufleben lassen, dabei allerdings einen Großteil der Vorwürfe herausgeworfen.

Aufholpotenzial

Bereits am Donnerstag zählte die BASF-Aktie nach einer Abstufung zu den Verlierern. Der DAX-Titel notiert über zehn Prozent unter dem Jahreshoch. Neben dem schwachen Gesamtmarkt hatten zuletzt auch die Zahlen für das zweite Quartal den Kurs belastet. Charttechnisch hat sich die Lage in den letzten Tagen allerdings aufgehellt. Im Fokus der Anleger liegt nun die horizontale Hürde bei 80 Euro. Nach unten sichert vorerst der ehemalige Widerstand bei 76 Euro die Aktie ab.

Langfristig stark

Die aktuelle Kursschwäche sollte Anleger nicht verunsichern. Auf lange Sicht bleibt BASF ein Top-Investment. Anleger bleiben investiert und beachten den Stoppkurs bei 69 Euro. Den Rücksetzer können nun auch Neueinsteiger für den Aufbau einer Position nutzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

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| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

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