Rocket Internet
- Nikolas Kessler - Volontär

Rocket Internet erholt sich etwas von Home24-Enttäuschung – Lage bleibt volatil

Die Aktie von Rocket Internet kann sich am Freitag ein Stück weit von ihren Vortagsverlusten erholen. Vor den Halbjahreszahlen Ende September sollten Anleger dennoch auf er Hut bleiben.

Die Meldung, dass sich der Wert der Rocket-Beteiligung Home24 von 981 Millionen auf rund 420 Millionen Euro mehr als halbiert hat, hatte den Aktienkurs der Start-up-Schmiede am Donnerstag in der Spitze um mehr als fünf Prozent einbrechen lassen. Hinzu kam die Meldung, dass Takeaway, einer der Konkurrenten im Food-Delivery-Segment, ein IPO in den Niederlanden plant.

Erst eine Woche zuvor hatten Rocket Internet vorläufige Zahlen für das erste Halbjahr vorgelegt und dabei einen Verlust von 617 Millionen Dollar gemeldet. Als Grund nannte das Unternehmen Abschreibungen auf die Global Fashion Group S.A. (GFG) in Höhe von 383 Millionen, sowie weitere Sondereffekte wie Wertminderungen und Fair Value Anpassungen.

 Es bleibt volatil

Zwar konnte sich die Rocket-Aktie ihre Talfahrt vor dem Wochenende stoppen und einen Teil der Verluste anschließend ausgleichen. Vor den endgültigen Halbjahreszahlen am 22. September dürfte die Lage jedoch volatil bleiben. Investierte Anleger beachten den Stoppkurs im Bereich von 17 Euro. Neueinsteiger bleiben vorerst an der Seitenlinie.

 


 

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