Wacker Neuson
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Wacker Neuson: Top Zahlen, top Ausblick, top Kaufsignal!

Wacker Neuson hat geliefert. Bei einem neuen Rekordumsatz wurde das EBIT im Vorjahr überproportional verbessert. Auch der viel beachtete Ausblick passt. Der führende Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen dürfte seinen Wachstumskurs fortsetzen. Mit den guten Daten im Rücken, sollte die Aktie den Widerstand bei 21 Euro überwinden und die Aufwärtsbewegung fortsetzen.

Anfang Februar hatte DER AKTIONÄR in Ausgabe 06/19 die Aktie von Wacker Neuson als „Hot-Stock der Woche“ vorgestellt. Tenor: „Konjunkturängste und Probleme mit den Zulieferern ließen die Aktie 2018 tief fallen. Diese Übertreibung bietet nun eine ausgezeichnete Einstiegsgelegenheit.“ Die Einschätzung hat gepasst.

„Wir sind im vergangenen Jahr mit einem neuen Rekordumsatz auf Wachstumskurs geblieben. Unsere Prognose für Umsatz und Ergebnis haben wir erreicht, obwohl wir weltweit mit Engpässen in der Lieferkette zu kämpfen hatten“, so Vorstand Martin Lehner. „Die hohe Nachfrage nach unseren Geräten und Maschinen konnten wir deshalb nicht immer voll erfüllen.“ Doch das Thema ist vom Tisch. Die Lieferkette wurde optimiert. Mit der Straffung des Produktionsverbunds und der Restrukturierung der internen Logistikstrukturen wurde die Komplexität in der Lieferkette reduziert. Diese Maßnahmen werden mittelfristig dazu beitragen, dass die Profitabilität nachhaltig weiter steigt. Die Zahlen können sich sehen lassen:


Der Ausblick macht daher auch Lust auf mehr. „Zu Beginn des Jahres 2019 zeigten sich die wichtigsten Zielmärkte des Konzerns intakt, die Auftragsbücher sind gut gefüllt“, heißt es aus der Münchner Konzernzentrale. Der Vorstand geht davon aus, das profitable Wachstum im Geschäftsjahr 2019 fortsetzen zu können. „Wir haben bereits wichtige Schritte unserer ‚Strategie 2022‘ umgesetzt. Dadurch können wir flexibler, effizienter und vor allem kundenorientierter handeln“, so Lehner. Für 2019 rechnet er mit einem Umsatzwachstum von vier bis acht Prozent auf 1,76 bis 1,85 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge dürfte in einer Spanne von 9,5 bis 10,2 Prozent liegen, daraus resultiert eine Bandbreite beim EBIT zwischen 167 Millionen und 185 Millionen Euro. DER AKTIONÄR hält vorerst an seinen Prognosen fest:

 

Das Fazit hat Bestand: Mit der Optimierung der Lieferkette hat Wacker Neuson ein wichtiges Hindernis aus dem Weg geräumt, um die Profitabilität nachhaltig zu steigern. Die Internationalisierung sollte helfen, das Wachstumstempo hoch zu halten. Angesichts der insgesamt recht robusten Entwicklung wurde in den letzten Monaten zu viel Pessimismus eingepreist. Mit den guten Daten im Rücken, sollte die Aktie nun den Widerstand bei 21 Euro überwinden und Kurs auf die 25-Euro-Marke nehmen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 

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