Sixt
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Sixt: Mit „Project One“ auf der digitalen Überholspur - Turbo-Call 1.400% im Plus

Der Wachstumsmotor bei Sixt brummt. Die voranschreitende Internationalisierung und die Umsetzung der innovativen Mobilitätsplattform sorgen für viel Fantasie - und steigende Kurse.

Wir leben in einer Zeit, in der neue Technologien alte Geschäftsmodelle aufbrechen. Auch vor der Mobilitätsindustrie macht die viel zitierte Disruption nicht Halt. Das digitale Zeitalter verändert das Auto grundlegend. Themen wie alternative Antriebe oder autonomes Fahren sorgen für ein Umdenken bei den Autoherstellern. Aber auch der Kunde tickt anders. Immer mehr Menschen sehen die eigene Mobilität nüchtern und rational als Dienstleistung, für die man nur zahlt, wenn man sie benötigt – vor allem in den Großstädten.

Sixt hat die Zeichen der Zeit erkannt. Mit seinem „Project One“ will der Konzern ein digitales Komplettangebot für Carsharing, klassische Autovermietung und Chauffeurdienste anbieten, das den Mobilitätsbedarf in vielfältiger Weise abdecken kann und den Kunden größtmögliche Flexibilität bietet. Mobilität per Smartphone-App – von einer Minute bis zu mehreren Jahren, so lautet die Devise. Grundvoraussetzung dafür ist die weitere Digitalisierung des Vermietprozesses.

Um alle Aktivitäten dieser New-Mobility-Themen im Konzern effizient zu bündeln, wurde nach dem Verkauf der DriveNow-Anteile ein eigener Mobilitätsbereich mit dem Namen „Sixt X“ geschaffen – und für die kommenden fünf Jahre Investitionen in Personal und IT-Systeme in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. „Sixt kann aus einer Position der Stärke diese neuen Themen angehen und Investitionen vornehmen. Gleichzeitig erlaubt die Digitalisierung perspektivisch auch Kosteneinsparungen durch möglicherweise volldigitalisierte Anmiet- und Rückgabeprozedere an weniger frequentierten Stationen und/oder Zusatzgeschäft durch die 24/7-Verfügbarkeit solcher Angebote“, sagt Marc-René Tonn von Warburg Research. „Grundsätzlich geht Sixt bei den New-Mobility-Aktivitäten einen evolutionären Pfad, sodass den Investitionen relativ bald auch positive Erträge gegenüberstehen sollten. Dies reduziert das Risiko und erlaubt es dem Konzern, schnell von den Sixt-X-Projekten zu profitieren“, führt der Analyst aus.



Einen genauen Starttermin für den neuen Service gibt es noch nicht. Derzeit schafft Sixt die technologischen Voraussetzungen. An sechs deutschen Flughäfen wird die Technik bereits getestet. Eins ist für Firmenchef Sixt aber schon jetzt klar: Vor allem in den USA eröffne sich mit dem neuen integrierten Dienst „ein fantastischer Wachstumsmarkt“.

Apropos USA: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten hat großen Anteil an der jüngsten Rekordfahrt. Sixt ist zwar erst seit 2011 in dem größten Autovermietmarkt der Welt vor Ort vertreten, steht derzeit mit 54 Stationen allerdings schon auf Platz 4 unter den Anbietern – Tendenz steigend. Unter den TOP-20-Vermietstationen von Sixt sind sieben aus den USA. Der Miami Airport ist bereits die Nummer 2 nach dem Flughafen München. Mittelfristig will Sixt eine Milliarde Dollar in den USA erlösen, das wäre fast die Hälfte der aktuellen Jahresumsätze. Das US-Stationsnetz wird daher weiter ausgebaut – natürlich kontrolliert und mit Augenmaß.

Knapp 150.000 Fahrzeuge mit einem Wert von vier Milliarden Euro rollen weltweit für Sixt über die Straßen und haben dem Konzern 2018 das beste erste Halbjahr in der Firmengeschichte beschert. Neben der erfolgreichen Expansion zählen das ungebrochene Wachstum im Tourismusgeschäft und eine bessere Auslastung der Fahrzeuge zu den wichtigsten Treibern. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) konnte inklusive des im ersten Quartal vereinnahmten Ertrags aus dem Verkauf der Beteiligung an DriveNow in Höhe von rund 196 Millionen Euro auf 327 Millionen Euro mehr als verdreifacht werden. Bereinigt um diesen Sonderertrag errechnet sich ein deutliches Plus von 27,5 Prozent auf 131 Millionen Euro. Die bereinigte operative Umsatzrendite stieg auf 11,0 Prozent (Vorjahr: 9,6 Prozent). Auch im Gesamtjahr 2018 dürften neue Bestmarken bei Umsatz und Gewinn erreicht werden. „Wir können damit weiterhin aus einer Position der wirtschaftlichen Stärke die Mobilität der Zukunft prägen“, so ein zufriedener Konzernchef Erich Sixt.  



Schon jetzt fahren Urlauber, Geschäftsleute und Investoren im In- und Ausland auf Sixt ab. Das Unternehmen bringt alle Voraussetzungen mit, um einer der Gewinner der laufenden Marktveränderungen samt neuen Mobilitätstrends zu werden. Konzernchef Sixt dürfte beim „Project One“ weiter kräftig auf das Gaspedal drücken, damit den Investitionen auch hier schnell positive Erträge gegenüberstehen – und die Aktie auch im digitalen Zeitalter noch eine Weile auf der Überholspur fährt. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot auf dieses Szenario.

Das Real-Depot versucht durch kurz- und mittelfristige Investitionen in aussichtsreiche Aktien zum Erfolg zu kommen. Dabei stehen Trading-Chancen aus charttechnischer Sicht, aufgrund von positivem Newsflow oder anderen Sondersituationen im Fokus. Für zusätzliches Potenzial sorgt der Handel mit Hebelprodukten. Deshalb richtet sich das Depot vor allem an spekulativ orientierte Anleger

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Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 

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