Schweizer Electronic
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Schweizer Electronic: Einfach stark - Kaufsignal voraus!

Schweizer Electronic hat die endgültigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2014 veröffentlicht – und die können sich sehen lassen. Der im Schwarzwald beheimatete Leiterplattenspezialist ist weiter auf Wachstum programmiert. Die Aktie sollte ihre Aufwärtsbewegung daher fortsetzen.

Schweizer Electronic hat mit 110,2 (2013: 101,2) Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr den bislang höchsten Umsatz seiner 165-jährigen Firmengeschichte erzielt und mit 10,0 (2013: 9,8) Millionen Euro das zweithöchste Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erwirtschaftet. Die EBIT-Marge ging zwar von 9,7 auf 9,1 Prozent zurück, allerdings wurde das EBIT mit Aufwendungen für den Ausbau der asiatischen Produktionskapazitäten mit Schwerpunkt Vietnam mit 1,1 Millionen Euro belastet. Bereinigt um diese Kosten betrug die EBIT-Marge 10,1 Prozent.

Die technologischen Stärken der Schweizer Electronic liegen neben dem Zukunftsgeschäftsfeld Embedding auch in der Leistungselektronik und der Systemkostenreduktion. Innovative Technologieprodukte repräsentierten mit 50,5 Millionen Euro bereits einen Anteil von 46 Prozent am Umsatz und werden auch in Zukunft insbesondere am Standort Schramberg weiter zu den Wachstumstreibern gehören.

Die Gesellschaft sieht sich als „Entwicklungspartner der europäischen Elektronikindustrie“. Dabei steht vor allem das asiatische Partnernetzwerk – bestehend aus der Meiko Electronics Japan und WUS China – im Fokus. So kann den Kunden eine nahtlose Überführung der Produkte in Niedrigkostenländer angeboten werden. Mit einer Steigerung um 54 Prozent auf 9,9 Millionen Euro entwickelte sich der Umsatz, der im abgelaufenen Geschäftsjahr über das asiatische Partnernetzwerk erzielt wurde, ebenfalls sehr erfreulich.

Dank der anhaltend hohen Nachfrage ist der Auftragsbestand im Berichtsjahr auf 119,2 (2013: 114,2) Millionen Euro gestiegen. "Unsere Kapazitäten sind gut ausgelastet, und sind wir mit unserer internationalen Produktionslandschaft für weiteres Wachstum bestens gerüstet. Somit halten wir an unserer Prognose fest, auch in 2015 schneller als die Referenzmärkte zu wachsen,“ sagt Dr. Maren Schweizer, Vorstandsvorsitzende der Schweizer Electronic AG.

Auch die restlichen Eckdaten passen: Das Eigenkapital erhöhte sich in 2014 auf 48,4 Millionen Euro (2013: 45,1 Millionen Euro), und die Eigenkapitalquote stieg von 58,8 auf 59,6 Prozent. "Wir sind mit dem Abschluss des Geschäftsjahres sehr zufrieden und möchten - wie versprochen - auch unsere Aktionäre an unserem Erfolg teilhaben lassen. Daher werden wir auf der Hauptversammlung 2015 eine Dividendenerhöhung auf 0,65 Euro je Aktie vorschlagen", so Dr. Schweizer. Daraus resultiert auf dem aktuellen Niveau eine Rendite von 2,6 Prozent.

Schweizer Electronic hat in den vergangenen Quartalen durch den Ausbau des Asiengeschäfts die Grundlage für nachhaltiges Wachstum gelegt. Die Aktie des Leiterplatten-Spezialisten befindet sich im Aufwind. Mit dem Sprung über den Widerstand bei 25/26 Euro würde ein neues Kaufsignal generiert. Das Kursziel von 29 Euro hat weiter Bestand. Die Aktie bleibt daher vorerst weiter im Real-Depot.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

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