Helma Eigenheimbau
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert Helma Eigenheimbau: Chance nach dem Kursdesaster - das sollten Anleger jetzt wissen!

Hinter Helma Eigenheimbau liegt ein bewegtes Frühjahr. Mit den Rekordzahlen für das abgelaufene Jahr präsentierte der Baudienstleister einen sehr zurückhaltenden Ausblick. Der Kurs sackte um rund 30 Prozent ab. Anlegern mit Weitblick bietet sich eine interessante Einstiegsgelegenheit.

Helma Eigenheimbau geht zwar von einer Fortsetzung des langjährigen Wachstumstrends aus. Die jährliche Steigerungsrate wird jedoch geringer ausfallen als bisher geplant. So liegt der nun erwartete Konzernumsatz für 2017 bei 290 bis 300 Millionen Euro (bisher: 340 Millionen Euro), für 2018 bei 325 bis 340 Millionen Euro (bisher: 420 Millionen Euro) und für 2019 bei 370 bis 400 Millionen Euro. Für die Geschäftsjahre 2017 bis 2019 wird jeweils mit einer um den Abgang aktivierter Zinsen bereinigten EBIT-Marge in einer Bandbreite von 7,0 bis 10,0 Prozent (bisher: 8,0 bis 11,0 Prozent) gerechnet. 2017 wird sich diese voraussichtlich im unteren Drittel der Bandbreite bewegen. Das dürfte sich auch unter dem Strich in weniger stark steigenden Ergebnissen zeigen. DER AKTIONÄR erwartet für 2017 einen Gewinn je Aktie in Höhe von 3,40 Euro, der bis 2018 wieder auf 3,90 Euro steigen könnte. Als Grund wird die Verschiebung beim Wohnungsbau für Mehrfamilienhäuser angeführt. Das heißt, die Nachfrage ist weiter hoch.

Fakt ist: Das Geschäftsmodell ist weiter intakt – wenn auch mit einer geringeren Wachstumsdynamik. Nicht zu vergessen ist der mit rund 287 Millionen Euro auf Rekordniveau liegende Auftragseingang, der nur die vertraglich gesicherten Verkäufe enthält. Dazu hat die Gesellschaft noch weitere Projekte und Grundstücke mit einem potenziellen Umsatzniveau in Höhe von rund einer Milliarde Euro in der Hinterhand. „Die sukzessive Überführung dieser Projekte in den Verkauf und in die Bauphase stellt eine umfangreiche Basis für die künftigen Umsätze dar“, erklärt Cosmin Filker von GBC Research. Der Analyst sieht die Aktie daher bei 58 Euro fair bewertet.

Die Anleger quittierten den Ausblick zwar mit deutlichen Abschlägen. Mittlerweile sollte das Gros der Neuigkeiten (oder sogar ein wenig mehr) allerdings im Kurs eingepreist sein. Nach dem Kursrutsch ist die Aktie trotz reduzierter Prognosen recht günstig bewertet. Da sich an den mittelfristigen Aussichten nichts geändert hat, können Anleger mit Weitblick auf dem aktuellen Niveau wieder einen ersten Fuß in die Tür stellen.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 


 

Trendfolge für Anleger

Autor: Covel, Michael
ISBN: 9783864700989
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Erscheinungsdatum: 28.06.2013
Verlag: Börsenbuchverlag
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