DMG MORI SEIKI
- Michael Schröder - Redakteur

Real-Depot-Wert DMG Mori Seiki: Die Uhr tickt …

In wenigen Tagen ist es soweit. Der Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki, der bis vor Kurzem noch unter Gildemeister firmierte, wird Ende Juli die Halbjahreszahlen veröffentlichen. Diese sollten die Aktie Werkzeugmaschinenbauers nachhaltig über den Widerstand bei 26 Euro führen.

Die Deutsche Bank hat das Kursziel für DMG Mori Seiki von 27 auf 30 Euro angehoben und die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Aktien des Werkzeugmaschinenbauers blieben ihr "Top Pick" unter den europäischen Kapitalgüterunternehmen, so Analystin Felicitas Bismarck. Die Zielanhebung reflektiere den positiveren Ausblick für 2015. Darüber hinaus sei der Titel attraktiv bewertet.

Die mittelfristigen Aussichten sind unverändert gut: Die Kooperation mit dem japanischen Partner DMG Mori Seiki Company soll ausgebaut werden. Branchenkenner erwarten hier deutliche Synergieeffekte. Für das laufende Geschäftsjahr peilt der Vorstand des MDAX-Konzerns Zuwächse bei Umsatz und Gewinn an. Ein leichter Konjunkturrückgang in China und die Folgen der Ukraine-Krise dürften daran kaum etwas ändern. DER AKTIONÄR erwartet 2014 einen Umsatz von 2,2 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,05 Milliarden Euro) sowie einen Gewinn je Aktie von 1,49 Euro (Vorjahr: 1,33 Euro).

Die Halbjahreszahlen Ende Juli dürften Anlegern das enorme Potenzial der DMG-Aktie aufzeigen. Aus charttechnischer Sicht gilt es, den horizontalen Widerstand bei 26 Euro nachhaltig zu überwinden. Im Anschluss sollte es dann Richtung 30 Euro gehen. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot weiter mit Hebel auf dieses Szenario.

 

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 

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