DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

Rallye an der Wall Street lässt DAX-Anleger kalt - Angst vor Powell-Rede

Mit einer festen Wall Street konnte der DAX gestern im nachbörslichen Handel auf 12.600 Punkte steigen. Ganz so hoch geht es am Morgen doch nicht: Trotz der guten Vorgaben aus New York und einem schwächeren Euro notiert der deutsche Leitindex nur etwas über dem Xetra-Schluss vom Vortag. Offensichtlich wollen viele Anleger vor der Rede des neuen Fed-Chefs Jerome Powell heute Nachmittag kein zu großes Risiko eingehen.

Wichtige Rede erwartet

Unter den Börsenexperten wird der Powell-Rede vor dem Finanzdienstleistungsausschuss des Repräsentantenhauses eine hohe Bedeutung für die Aktienmärkte beigemessen. Sollte der neue Fed-Chef ebenfalls vier statt drei Zinserhöhungen für dieses Jahr signalisieren, könnte dies neue Zinsängste schüren. Die Erholung an den Aktienmärkten könnte dann schneller zu Ende sein, als einem lieb ist.

Aus charttechnischer Sicht gibt es allerdings einige positive Signale für den DAX. Hält er sich oberhalb von 12.500 Punkten, hätte er zunächst Spielraum bis zur 200-Tage-Linie bei 12.750 Zählern beziehungsweise dem 50%-Fibonacci-Retracement der jüngsten Korrekturbewegung bei 12.800 Zählern.

DER AKTIONÄR ist gestern Morgen per Stop-Buy-Limit in den Markt eingestiegen. MEhr Informationen dazu in der aktuellen Ausgabe 09/2018.

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