Biofrontera
- Werner Sperber - Redakteur

Platow: Biofrontera braucht Geld für den vielversprechenden US-Markteintritt

Die Platow Börse erklärt, Prof. Dr. Hermann Lübbert, Vorstandsvorsitzender von Biofrontera, wird Mitte September bei der Investment-Konferenz von Rodman & Renshaw in New York um den Zugang seines Unternehmens zum US-Markt werben. Prof. Dr. Lübbert erwartet sich dort große Chancen für die Hautkrebsmedikamente des Biotechnologie-Konzerns. Die US-Zulassungbehörde FDA ließ bereits im Mai das Medikament Ameluz und die dazugehörige LED-Lampe zu. Seither baut Biofrontera das Vertriebsnetz in solchen Gegenden auf, in denen große Hautarztpraxen und gleichzeitig bedeutende lokale Krankenversicherungsfirmen ihren Sitz haben. Biofrontera möchte zudem im vierten Quartal des laufenden Jahres eine klinische Studie der Phase III in Deutschland und Spanien abschließen.

In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres erlöste Biofrontera 1,7 Millionen Euro. Das sind immerhin neun Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Verlust verringerte sich deutlich auf 3,5 Millionen Euro. Zum 30. Juni wies Biofrontera zudem einen Bestand an flüssigen Mitteln von gut zehn Millionen Euro aus. Weil Biofrontera für den Markteintritt in den USA Geld ausgeben muss, geht Die Platow Börse weiter von einer Kapitalerhöhung aus. Vor diesem Hintergrund sollten risikobereite Anleger die Aktie, deren Kurs stark auf Nachrichten reagiert, bis zu Notierungen von drei Euro kaufen und ihr Investment bei 2,30 Euro absichern.

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