Paragon
- Jochen Kauper - Redakteur

Paragon-Aktie: HOT-STOCK weiter auf Kurs

Die letzten Zahlen waren in Ordnung, Paragon liegt im Soll. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete die Firma einen Umsatz von 48,8 Millionen Euro (Vorjahr: 44,6 Millionen Euro). Das Wachstum basierte insbesondere auf der guten Entwicklung der Tochter Voltabox. Der Rohertrag stieg auf 29,1 Millionen Euro (Vorjahr: 26,6 Millionen Euro), was einer aktuellen Marge von 52,3% entspricht (Vorjahr: 51,9%). "Die ersten Früchte unserer frühen und konsequenten Positionierung im Markt für Elektromobilität als Spezialanbieter für leistungsfähige, intelligente Batteriesysteme werden langsam sichtbar", sagt Klaus Dieter Frers, Vorstand von Paragon.

Neues Spielfeld

Frers hat vor ein paar Jahren das Thema der Elektromobilität für sich entdeckt und sich hier in einer hochinteressanten und wachstumsstarken Nische eingenistet. Der Manager fädelte sofort einen ersten Deal mit Vossloh Kiepe ein. Vossloh Kiepe gehört zum Milliardenkonzern Vossloh, baut Busse für den öffentlichen Nahverkehr, mit Elektroantrieb, versteht sich.

Es folgte eine Partnerschaft mit Triathlon, einem Hersteller von Gabelstaplern. Den endgültigen Durchbruch schaffte Voltabox durch einen 72-Millionen-Auftrag eines deutschen Autobauers für Starterbatterien.

 

Neue Aufträge

Frers ist ehrgeizig, eloquent, ein Manager der alten Schule. Wort halten, Versprechen einlösen. Schon vor Wochen sagte Frers, in den USA laufe es auf Hochtouren. Die Verhandlungen mit verschiedenen Kunden würden laufen. „Aufträge in einer Größenordnung, die unsere bisherigen Partnerschaften noch einmal in den Schatten stellen könnten“, sagte Frers. Der Manager hat geliefert.

Vor wenigen Wochen ließ Paragon die Katze aus dem Sack. Joy Global heißt der neue Großkunde in den USA. Ein Bergbauunternehmen, Börsenwert rund 2,7 Milliarden Dollar. Ein dicker Fisch, den Frers und sein Team an land gezogen haben.

Vor wenigen Wochen noch bezifferte Frers das Umsatzpotenzial für das Geschäftsfeld Voltabox zwischen 220 Millionen auf 300 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre.

Zum Vergleich: Paragon wird im Jahr 2016 voraussichtlich einen Umsatz von rund 110 Millionen Euro stemmen. Das zeigt die enorme Dynamik und das Wachstumspotenzial, das im noch recht jungen Geschäftsfeld Voltabox steckt.

Einsteigen, Nerven behalten

Der Aktionär ist überzeugt: Frers wird auf die Tube drücken, Gas geben, neue Aufträge an Land ziehen, alte Geschäftsbeziehungen aus- und neue aufbauen.

Grundsätzlich gilt: Paragon hat mit seinen Produkten den Nerv der Zeit getroffen. Wer Vorstand Klaus Dieter Frers kennt, der weiß, dass der ehrgeizige Manager sein Ziel noch lange nicht erreicht hat. Der Aktionär rechnet in den nächsten Monaten mit einem anhaltend Positiven Newsflow. Die Aktie eignet sich nach dem Rücksetzer auf 30,50 Euro als spekulative Depotbeimischung. Der Aufwärtstrend ist weiterhin intakt.

 


 

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