Okta
- Benedikt Kaufmann

Cybersecurity-Favorit Okta verliert nach Q4-Zahlen sieben Prozent

Okta befindet sich nach schwachen Q4-Zahlen weiterhin im freien Fall. In den US-Handel startet die Aktie des Security-Spezialisten mit einem Abschlag von sieben Prozent. Zwar konnten die Erwartungen der Analysten übertroffen werden, doch der Ausblick lag leicht hinter den Schätzungen zurück.

Der Umsatz lag mit 115 Millionen Dollar über den Erwartungen der Analysten. Der Verlust je Aktie von 0,04 Dollar fiel ebenfalls besser aus als mit 0,09 Dollar erwartet.

Der Ausblick auf 2020 (insbesondere die schwachen Margen) ließ jedoch enttäuschte Anleger zurück. Die Unternehmensführung erwartet Umsätze von 530 bis 535 Millionen Dollar bei einem Verlust je Aktie von 0,48 bis 0,53 Dollar. Analysten rechneten mit einem Umsatz von 530 Millionen Dollar bei einem Verlust je Aktie von 0,43 Dollar.

Wachstum langfristig wichtiger als Margenentwicklung

Anleger, die der AKTIONÄR-Empfehlung in Ausgabe 50/2018 gefolgt sind, sollten die schwächeren Margen für 2020 jedoch nicht erschrecken. Bei Okta handelt es sich um ein junges Wachstumsunternehmen. Selbst in einem schwierigen Jahr ist es gelungen, jenseits der 50 Prozent zu wachsen. Soll diese Wachstumsrate gehalten werden, muss Okta weiter investieren. Hier gilt es auch anorganische Wachstumschancen wahrzunehmen, wie das junge Unternehmen mit der Übernahme von Azuqua beweist.

Anleger lassen die Gewinne laufen. Stopp liegt bei 49,00 Euro.

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