OHB
- Marco Bernegg

OHB: Mit Israel zum Mond – fast

Zusammen mit dem israelischen Raumfahrtunternehmen IAI wäre OHB fast die erste Landung einer privat entwickelten und finanzierten Sonde auf dem Mond geglückt. Minuten vor der Landung stürzte „Beresheet“ ab. DER AKTIONÄR empfiehlt die Aktie trotzdem zum Kauf.

Den Live-Ticker des Landeversuchs finden Sie hier

Marco Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB, bezeichnet die Mission dennoch als großen Erfolg. „Gratulation an alle, die an dieser großartigen Mission beteiligt waren“, sagte Fuchs. „Beresheet hat viele bedeutende Erfolge zu verzeichnen. OHB ist sehr stolz, Teil dieser Mission zu sein. Ich bin überzeugt, dass die Geschichte von Beresheet noch nicht zu Ende ist. Es ist ein riesiger Erfolg, so weit gekommen zu sein. Die Mission wird einen großen Impuls auslösen weiterzumachen - und OHB ist entschlossen, auch bei der nächsten Mission dabei zu sein.“

Die Zusammenarbeit zwischen OHB und IAI begann am 29. Januar, als eine Vereinbarung unterzeichnet wurde. In dieser wird festgelegt, dass Europa ein Mondlandesystem angeboten werden soll, welches für Nutzlasten von bis zu 150 Kilogramm ausgelegt ist. 

Es wurde bereits eine zweite Sonde angekündigt, mit der ein neuer Versuch gewagt werden soll, eine Mondlandung zu bewerkstelligen.

Kaufen!

Das deutsche Luft- und Raumfahrtunternehmen OHB ist in vielen zukunftsträchtigen Bereichen aktiv – und das auch mit Erfolg. Dies bestätigten die zuletzt veröffentlichten Geschäftszahlen für das Jahr 2018. Auch der Ausblick für das kommende Fiskaljahr war gut und übertraf sogar leicht die Analystenerwartungen. 

Ein hoher Auftragsbestand und ein angemessenes KGV von 19 sprechen für den Titel. Kaufen!

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| Michel Doepke | 0 Kommentare

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