Nvidia
- Benedikt Kaufmann

Nvidia: Vernichtendes Urteil der Analysten

Nach der enttäuschenden Prognose für das vierte Quartal ging es für die Nvidia-Aktie deutlich bergab. Rund 28,5 Prozent hat das Papier nach der Veröffentlichung der Q3-Zahlen eingebüßt. Doch nicht nur der Markt sondern auch die Analysten fällten ein vernichtendes Urteil für den ehemaligen Highflyer.

Die Nvidia-Führung malte mit der Prognose für das vierte Quartal kein sonderlich positives Bild der Zukunft. Insbesondere der Crash auf den Krypto-Märkten setzt den Grafikkartenspezialisten jetzt unter Druck. Enttäuschend für die Anleger, denn das Krypto-Mining lieferte zusätzliche Umsatzchancen.

Nach dem schwachen Quartal und der vernichtenden Prognose kappen auch die Analysten deutlich ihre Kursziele. Exane BNP Paribas stufte die Nvidia-Aktie sogar von Neutral auf Underperform herab und senkte das Kursziel von 250 Dollar auf 130 Dollar. Derart extrem fiel das Konsensziel aller Analysten zwar nicht herab, doch es schrumpfte deutlich auf 227,03 Dollar.

Auf der Watchlist beobachten

Während die Erstempfehlung von Nvidia ein klarer Erfolg für den AKTIONÄR war (über 100%) – ist die am 31.Oktober erfolgte Empfehlung der Aktie nach hinten losgegangen. Die Spekulation auf einen Rebound aufgrund eines weniger schwachen Quartals ging nicht auf. Die Probleme des Krypto-Marktes färben länger auf Nvidia ab, als angenommen. Die Aktie wurde bei 160,00 Euro ausgestoppt.

DER AKTIONÄR empfiehlt aktuell keinen Einstieg bei Nvidia. Die Aktie bleibt jedoch auf der Watchlist. Denn die langfristigen Aussichten rund um autonomes Fahren und Künstliche Intelligenz bleiben vielversprechend. Zudem ist das letzte Wort über das Krypto-Mining nicht gesprochen.

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