Nvidia
- Thorsten Küfner - Redakteur

Nvidia: Deshalb fällt die Aktie trotz starker Zahlen

Der Chip-Hersteller Nvidia hat im zweiten Quartal erneut mehr verdient als Experten erwartet hatten. So kletterte der Umsatz um 40 Prozent auf 3,12 Milliarden Dollar und übertraf damit die Analystenprognosen. Ebenso wie der bereinigte Gewinn, der mit 1,76 Dollar pro Aktie weit über dem Vorjahreswert lag.

Allerdings ging es mit der Aktie nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel knapp fünf Prozent bergab. Der Grund hierfür war der zurückhaltende Ausblick des Konzerns. So geht der Nvidia-Vorstand davon aus, dass der Umsatz im dritten Quartal nur um etwa zwei Prozent auf 3,25 Milliarden Dollar wachsen werde. Analysten hatten bislang mit einem Erlösanstieg auf 3,34 Milliarden Dollar gerechnet. Ein Grund für die schwächeren Zuwachsraten ist die nachlassende Dynamik aus der Krypto-Industrie. Weiterhin hohe Nachfrage für die Grafikkarten von Nvidia gibt es indes aus der Videospielbranche, zudem werden sie für zahlreiche KI-Anwendungen (Künstliche Intelligenz) benötigt.

 

Stopp nachziehen!
Trotz des gestrigen Kursrücksetzers nach Handelsschluss bleiben die Aussichten für Nvidia gut. Anleger können weiterhin an Bord bleiben. Der Stoppkurs sollte auf 175 Euro nachgezogen werden.

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