Nordex
- Maximilian Völkl

Nordex-Aktie: Das sieht gut aus

Der Trend bei Nordex zeigt wieder nach oben. Nach schwierigen Wochen hat sich die Aktie inzwischen von ihrem Zwischentief gelöst. Die 200-Tage-Linie bei 26,60 Euro ist nun das nächste Ziel. Ein Großauftrag könnte dem Windkraftanlagenbauer neuen Schwung verleihen.

Am Freitag hat Nordex offiziell Verhandlungen mit dem Partner Acciona Energia bestätigt. Dabei geht es um einen 183 MW großen Windpark in Chile. Fertiggestellt werden soll die Anlage 2022. Chile weist das stärkste Wachstum im lateinamerikanischen Windmarkt auf. In den kommenden zehn Jahren sollen jährlich rund 350 MW an Kapazität hinzukommen. Bis 2021 sollen damit rund 30 Prozent des Strombedarfs gedeckt werden.

Nordex versucht derzeit, stärker auf dem südamerikanischen Windmarkt Fuß zu fassen. Zuletzt hat der TecDAX-Konzern bereits den spanischen Wettbewerber Acciona Windpower übernommen. Inzwischen gehört Nordex zu den weltweit wichtigsten Unternehmen, wenn es um Windkraft geht. Die Auftragsflut und die starke Geschäftsentwicklung lassen auch für die Zukunft auf positive Überraschungen hoffen.

Neueinsteiger warten noch ab

Seit Februar läuft die Aktie im Seitwärtstrend. Mittelfristig dürfte der Weg aber wieder nach oben führen. Nordex ist nach wie vor ein attraktives Investment. Investierte Anleger bleiben an Bord. Neueinsteiger warten ab, bis die Aktie ein neues Kaufsignal generiert. Nächste Hürden sind die 200-Tage-Linie und die obere Begrenzung des Korridors bei 28 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

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