Nordex
- Maximilian Völkl

Nordex: Was für eine Woche - so geht es jetzt weiter

Ein starker Auftragseingang im Schlussquartal 2018 hat der Nordex-Aktie am Dienstag frischen Wind eingehaucht. Über zehn Prozent hat die Aktie seit Anfang Januar zugelegt. Insgesamt hat sich die Stimmung für die Windbranche an der Börse zuletzt deutlich aufgehellt. Doch der nachhaltige Ausbruch aus dem Abwärtstrend lässt bei dem TecDAX-Titel weiter auf sich warten.

Doch es gibt nach wie vor eine massive Hürde für den Sprung nach oben. Nach den starken Daten am Dienstag hat die Nordex-Aktie bei 8,40 Euro ein Gap aufgerissen. Trotz des leichten Rücksetzers im weiteren Handelsverlauf wurde das Gap noch nicht geschlossen, der Tiefstkurs lag bei 8,44 Euro. Die Erfahrung deutet darauf hin, dass die Kurslücke zunächst geschlossen werden muss, ehe der Blick nach oben geht.

Insgesamt bleiben die Aussichten aber gut. Der tolle Auftragseingang, die starke Prognose von Vestas und die allgemein bessere Stimmung für die Branche machen Mut. Nach oben müsste zunächst die Widerstandszone knapp über 9,00 Euro angegriffen werden – hier verlaufen die 200-Tage-Linie und der Abwärtstrend. Knapp darüber wartet der horizontale Widerstand bei 9,50 Euro. Aus technischer Sicht wäre oberhalb davon der Weg bis 11,50 Euro frei.

Für Trader

Die Nordex-Aktie bleibt sehr volatil. Im Vergleich zum dänischen Wettbewerber Vestas sieht auch das Chartbild noch deutlich schwächer aus. Für Trader ist das Szenario dennoch interessant. Risikobewusste Anleger können weiter auf zweistellige Kurse setzen.

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