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- Florian Söllner - Leitender Redakteur

Nike vs. Adidas: Welches Kind will jetzt noch ein Brasilien-Trikot?

Für Nike lief die WM lange Zeit perfekt – doch dann kamen Müller, Kroos und Schürrle. Auch das Aus der Nike-Mannschaft Holland gegen das Adidas-Team Argentinien trübt die Laune von Nike-Chef Mark Parker, der extra nach Brasilien geflogen war. Dabei wurde die Nike-Risk-Everything-Werbung schon über 80 Millionen Mal auf Youtube angeklickt. Doch der WM-Effekt droht zu großen Teilen zu verpuffen. Welches Kind will nach dem erschütternden 1:7 gegen Deutschland noch ein Brasilien-Trikot? Immerhin: Das US-Nike-Team hat im wichtigen Heimatmarkt so viel Fußball-Euphorie geschürt, wie noch nie zuvor.

Gute Quartalszahlen

Das abgelaufene Quartal von Nike lag – wieder einmal – über den Erwartungen (siehe Grafik). Nike-CEO Mark Parker zeigte sich zuversichtlich, dass die Werbung nicht verpufft, sondern das Momentum länger anhält. „Die Zahlen zeigen die Energie und die Freude die Nike in den Markt bringt. Unsere Möglichkeit, unermüdlich für unsere Kunden Innovationen voranzutreiben, haben unser Wachstum im abgelaufenen Quartal angekurbelt – und wird es auch die nächsten Jahre antreiben.“ Zuletzt lag das Umsatzwachstum immerhin bei zehn Prozent, die Auftragseingänge bei Plus 12 Prozent.

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