- Marion Schlegel - Redakteurin

Neuer Biotech-Megatrend: Riesen Chance mit dem DNA Revolution Index

In den Geschichtsbüchern wird das Jahr 1869 eher stiefmütterlich behandelt. Es wurde kein neuer Kontinent entdeckt und auch keine entscheidende Schlacht geschlagen. Doch heute weiß man: 1869 war das Jahr, in dem Friedrich Miescher mit der Entdeckung der DNA die Grundlage für eine Revolution in der Medizin und anderen Bereichen gelegt hat.

Es dauerte fast 100 Jahre, bis weitere entscheidende Fortschritte erzielt wurden. Seit einigen Jahren schreitet die Entwicklung aber immer rasanter voran. Mittlerweile wurde das menschliche Genom vollständig entschlüsselt. Die Kosten für eine Analyse des Erbguts sind von mehreren Millionen Dollar vor gut zehn Jahren auf mittlerweile nur noch rund 1.000 Dollar gesunken. Langfristig soll sogar eine Entschlüsselung für etwa 100 Dollar möglich sein. Dies eröffnet gigantische Möglichkeiten. Viele Krankheiten lassen sich möglicherweise in Zukunft bereits bekämpfen, bevor sie beim Patienten überhaupt ausgebrochen sind.

Ein Thema, das in Zukunft für zahlreiche Durchbrüche sorgen könnte, ist der Einsatz von Gen-Scheren. 1994 wurde mit der Zinkfingernukleasen-Methode der Startschuss zu dieser hochinteressanten Entwicklung gegeben. 2009 folgten mit TALEN und 2012 mit CRISPR zwei weitere Gen-Scheren. Alle drei haben eines gemeinsam: Es lassen sich defekte Gene he­rausschneiden, verändern und ersetzen und damit Krankheiten heilen, für die es bislang keine Behandlungsmethoden gab. Unendliche Einsatzmöglichkeiten dafür gibt es aber auch in der Pflanzenforschung. Beispielsweise lässt sich die Widerstandsfähigkeit einer Pflanze gegen Trockenheit verbessern. All dies ist nur ein Ausschnitt, was in Zukunft möglich sein wird. Bestsellerautor Thomas Schulz bietet in seinem Buch „Zukunftsmedizin“ einen umfassenden Einblick dazu.

Der Beginn eines neuen Zeitalters

Eines steht in jedem Fall fest: Durch die Digitalisierung wird sich die Medizin in den kommenden Jahren rasant entwickeln, aber auch verändern. Das Smartphone wird automatisch Daten wie den Herzschlag überprüfen, neue Organe können einfach per 3D-Druck ausgedruckt und eingesetzt werden, Computer werden Ärzte ersetzen. Und wir befinden uns gerade erst in der Anfangsphase dieser disruptiven Entwicklung – ähnlich wie zu Beginn der 1990er-Jahre beim Internet. Firmen wie Yahoo oder Amazon haben sich seitdem vervielfacht. DER AKTIONÄR hat sich auf die Suche nach genau solchen Vervielfachungskandidaten aus dem Bereich der Genetik gemacht und die besten zehn in einem Index vereint: im der DER AKTIONÄR DNA Revolution Index. Mit den folgenden Zertifikaten aus dem Hause Morgan Stanley können Sie von der Entwicklung des Index direkt profitieren.

Der Artikel ist bereits im AKTIONÄR 34/2018 erschienen. Hier gelangen Sie zur Ausgabe.

Hinweis auf potenzielle Interessenskonflikte:
flatex ist eine Marke der FinTech Group Bank AG, die eine 100-%-Tochter der FinTech Group AG ist. Der He­rausgeber hält unmittelbar über eine Beteiligung Anteile an der FinTech Group AG. Die FinTech Group Bank AG erhält für ihre Leistungen Gebühren von Morgan Stanley & Co. International plc.

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