VMware
- Benedikt Kaufmann

Nach IBM-Deal: Ist dieser Cloud-Player der Nächste?

IBM bietet für Red Hat einen Aufschlag von 61 Prozent. Ein überragendes Angebot, das auch dem Konkurrenten VMware neue Kursimpulse gibt.

VMware bietet wie Red Hat ebenfalls Virtualisierungs-Software an und ohne diese Software wäre Cloud-Computing nicht möglich. Virtualisierung ermöglicht die Trennung von Hardware und Anwendung, indem aus einem Hardware-System mehrere virtuelle Maschinen erzeugt werden. In der Cloud werden diese virtuellen Rechner dann je nach Bedarf an die Nutzer verteilt. Auf diese Weise können die Ressourcen eines leistungsstarken Cloud-Servers von mehreren Kunden gleichzeitig genutzt werden.

Der satte Aufschlag, den IBM bereit ist zu zahlen, zeigt dabei, wie wertvoll die Cloud-Spezialisten für den Zukunftsmarkt sind. Fraglich ist jedoch, was die Übernahme für die Partnerschaft zwischen IBM und VMware bedeuten wird. Beide Konzerne arbeiten bei vSphere zusammen – einer von IBMs wenigen Cloud-Erfolgen. Hier dürfte künftig eine Lösung von Red Hat eingesetzt werden.

Dabeibleiben!

VMware bleibt ein spannender Cloud-Player mit langfristigen Wachstumsaussichten. Im Oktober-Abverkauf konnte sich das Papier stabil über der 200-Tage-Linie halten. Die Spekulation, dass DELL die VMWare-Anteile zurückkaufen könnte, bleibt bestehen und stützt den Kurs. Das IBM-Angebot hat für dieses Szenario die Messlatte jedoch deutlich erhöht. Anleger bleiben im Seitwärtstrend investiert.

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