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- Fabian Strebin - Redakteur

Munich Re: Was wird aus der Dividende?

Mehrere US-Hurrikans haben im Herbst die Bilanz der Munich Re verwüstet, im dritten Quartal fiel ein Verlust von 1,4 Milliarden Euro an. Bleiben die letzten Wochen des Jahres katastrophenfrei, plant der Vorstand zwar mit einem Gewinn für 2017. Dieser soll jedoch nur im niedrigen dreistelligen Bereich liegen. Anleger fragen sich nun, was aus der Dividendenzahlung wird.

Keine Panik – Dividende hat Tradition

Im vergangenen Jahr schüttete die Munich Re insgesamt 1,3 Milliarden Euro an die Aktionäre aus. Vom Jahresgewinn 2017 wird der Konzern die Zahlung nicht aufbringen können. Trotzdem sollte die Dividende auf Vorjahresniveau stabil bleiben. Denn Finanzvorstand Jörg Schneider sagte nach den Zahlen zum dritten Quartal: „Warum sollten wir nicht eine unveränderte Dividende zahlen?“. Der Gewinneinbruch sei „kein Grund, die Dividenden ausfallen“ zu lassen. Mit einer Schwankungsrückstellung von zuletzt 10,1 Milliarden Euro hat die Munich Re nämlich für schlechte Zeiten vorgesorgt. Dass die Dividende gesenkt wird oder gar ausfällt, ist für die Aktionäre der Münchener unvorstellbar: Der Rückversicherer hat seit dem Jahr 1969 die Ausschüttung nicht mehr gesenkt.

Dabeibleiben

Die Dividende ist sicher bei der Munich Re. Im kommenden Jahr sollte der Konzern von steigenden Prämien beim Neugeschäft profitieren. Investierte Anleger bleiben dabei und lassen die Gewinne laufen.

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