MunichRe
- Fabian Strebin - Redakteur

Munich Re: Das war nichts

Joachim Wenning wird zwar am 27. April Nikolaus von Bomhard an der Spitze der Munich Re ablösen. Doch Wenning räumt schon jetzt auf. Nach Unternehmensmeldungen wird die erst 2008 gegründete Gesundheitssparte, Munich Health, wieder aufgelöst. Ab 1. Februar wird das Segment im Bereich Lebensversicherung und im Auslandsgeschäft der Tochter ERGO aufgehen. Der Grund: Die hohen Wachstumserwartungen konnten nicht erfüllt werden.

Kluger Schachzug

Vor allem in den USA sollte Munich Health wachsen, doch die Beitragseinnahmen hielten nicht mit den eigenen Erwartungen mit. Im Jahr 2015 wurden 5,6 Milliarden Euro verbucht, damit war das Segment der kleinste Geschäftsbereich des Konzerns.

An den allgemeinen Zielen für die Erträge im Gesundheitsgeschäft ändert der Umbau aber nichts. Für das Gesamtjahr 2016 rechnet CEO von Bomhard mit einem Gewinn von 50 bis 100 Millionen Euro. 2015 wurden hier 76 Millionen Euro erreicht.

Klarer Kauf

Dass die Munich Health aufgelöst wird, ist nur die logische Folge der mauen Geschäftsentwicklung. Charttechnisch kämpft die Aktie weiter mit der Marke von 180 Euro. Erst wenn dieser Widerstand fällt, kann es weiter in Richtung 200 Euro gehen. Fundamental ist die Aktie mit einem KGV von 11 und einer Dividendenrendite von fast fünf Prozent nicht zu teuer. Anleger können weiter zugreifen, sollten bei 160 Euro einen Stopp setzen. Das Ziel liegt bei 200 Euro

 


 

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