Morphosys
- Marion Schlegel - Redakteurin

Morphosys Top-Gewinner im TecDAX und MDAX – wie weit steigt die Aktie?

Was für eine Rallye von Morphosys in den vergangenen Tagen. Im Wochenvergleich hat die Biotech-Aktie rund 15 Prozent zulegen können. Damit ist der Wert mit Abstand der TecDAX-Wochengewinner. Auf Platz 2 rangiert Nordex mit einem Plus von 11 Prozent, auf Platz 3 folgt Pfeiffer Vacuum mit knapp 8 Prozent, gefolgt von Evotec mit gut 6 Prozent. Auch im MDAX gibt es kein Unternehmen, das sich im Wochenvergleich besser entwickeln konnte als Morphosys. Grund für die enorm gute Performance zuletzt waren top News zum Hoffnungsträger MOR208. Ausführliche Daten will das Unternehmen auf der bevorstehenden ASH-Konferenz präsentieren, die vom 1. bis 4. Dezember in San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien stattfindet. Zudem hat das Unternehmen ein starkes Q3-Ergebnis veröffentlicht und die Umsatzprognose für das laufende Jahr wegen der positiven Tantiemenentwicklung bei dem Antikörper Tremfya ans obere Ende der bisherigen Prognose angepasst.

Dementsprechend optimistisch präsentierten sich zuletzt auch die Analysten. Daniel Wendorff von der Commerzbank zeigte sich derweil auch positiv überrascht vom operativen Ergebnis (Ebit), das seine eigenen Erwartungen deutlich übertroffen habe - vermutlich wegen niedrigerer Forschungs- und Entwicklungskosten. Der Experte betonte, das bessere Ende der Jahreszielspanne rücke dabei nun in greifbare Nähe.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Morphosys nach den Quartalszahlen auf „Overweight" und einem Kursziel von 110 Euro belassen. Umsatzseitig habe das Biotechunternehmen die Erwartungen erfüllt, beim operativen Ergebnis (Ebit) übertroffen, so Analyst James Gordon.

Die Investmentbank Oddo BHF hat die Einstufung für Morphosys nach den Zahlen zum dritten Quartal auf „Buy" mit einem Kursziel von 116 Euro belassen. Als positiv stellte Analyst Harald Eggeling heraus, dass das Biotechnologie-Unternehmen seine Umsatzprognose an das obere Ende der Spanne angehoben hat.

DER AKTIONÄR schließt sich den optimistischen Einschätzungen an, sieht jedoch von der Kurszielseite durchaus noch etwas mehr Potenzial. Das 12-Monatsziel des AKTIONÄR liegt bei 150 Euro.

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