Morphosys
- Marion Schlegel - Redakteurin

Morphosys-Aktie: Freier Fall gestoppt – war’s das?

Die Aktie des im TecDAX notierten Biotech-Konzerns hat am Montag seine vor Kurzem gestartete Korrekturfahrt noch beschleunigt. Die Aktie korrigierte zeitweise bis in den Bereich von 56 Euro. Im Tagesverlauf gelang es aber, einen Großteil der Verluste wieder wettzumachen. Am Dienstag kann sich Morphosys weiter erholen – der Wert notiert 1,5 Prozent im Plus bei 61,43 Euro. Unterstützung erhält die Aktie dabei unter anderem von einer weiteren guten Meldung.

Vielversprechende Kooperation

Morphosys und Immatics Biotechnologies haben eine strategische Allianz im Bereich der Immunonkologie vereinbart. Entwickelt werden sollen neuartige, antikörperbasierte Therapien gegen verschiedene Krebsantigene, die von T-Zellen erkannt werden. Durch die Kooperationsvereinbarung erhält Morphosys Zugang zu mehreren firmeneigenen, tumor-assoziierten Peptiden (TUMAPs) von Immatics. Diese basieren auf Immatics' XPRESIDENT®-Technologieplattform zur Entwicklung neuartiger antikörperbasierter Therapien gegen diese Zielmoleküle für eine Reihe von soliden Tumoren und hämatologischen Erkrankungen. XPRESIDENT® ermöglicht die Identifizierung von Zielmolekülen, die mit Proteinen aus dem Inneren der Krebszellen in Zusammenhang stehen. Im Gegenzug erhält Immatics Morphosys' Ylanthia®-Antikörper gegen einige seiner TUMAPs mit eigenen Entwicklungsrechten. Die Unternehmen werden sich gegenseitig, basierend auf den jeweiligen Entwicklungsfortschritten, Meilensteine zahlen sowie Tantiemen auf vermarktete Produkte. Finanzielle Einzelheiten der Vereinbarung wurden nicht veröffentlicht.

Märkte angeschlagen

Noch sind die Märkte allerdings verunsichert. Ein erneuter Rückschlag kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Die langfristigen Aussichten bei Morphosys sind aber nach wie vor bestens. Sollte tatsächlich noch einmal eine größere Korrektur einsetzen, können Anleger versuchen, mit einem Abstauberlimit zum Zuge zu kommen.

(Mit Material von dpa-AFX)


Wann wird die nächste Blase platzen?

Irrationaler Überschwang

Autor: Shiller, Robert J.
ISBN: 9783864702532
Seiten: 432
Erscheinungsdatum: 17.04.2015
Verlag: Plassen Verlag
Art: gebunden/Schutzumschlag
Verfügbarkeit:als Buch und als eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

Er hat die Technologieblase vorhergesagt und vor der Immobilienblase warnte er ebenfalls frühzeitig. Nun analysiert Wirtschafts-Nobelpreisträger Robert Shiller die aktuelle Situation an den Finanzmärkten – und warnt erneut.

Mit seiner Theorie des „Irrationalen Überschwangs“ zeigt Nobelpreisträger Robert Shiller, dass Euphorie seitens der Akteure die Märkte auf unhaltbare und gefährliche Niveaus treiben kann. So geschehen in den Jahren 2000 bei der Hightechblase und 2007/2008 bei der Subprimeblase, die Shiller präzise vorhergesagt hat.

Dies ist die dritte, aktualisierte und erweiterte Auflage seines Klassikers. Shiller bezieht hier erstmals auch den Anleihenmarkt ein und gibt Empfehlungen, was die Individuen und die Politik im Lichte der aktuellen Situation an den Finanzmärkten tun sollten.

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